Galaxy G Fold Tri-Fold-Smartphone: Samsung ist bereit, die Welt auch?

Samsung Galaxy G Fold render
Quelle: Android Authority
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Samsung hat bestätigt, dass das Galaxy G Fold, sein bislang ambitioniertestes Faltmodell mit drei Displays, nun produktionsreif ist. Damit wird das Unternehmen erstmals ein Smartphone mit einem Triple-Screen-Design auf den Markt bringen – eine technische Meisterleistung, die viele Jahre Entwicklungsarbeit verlangte.

Das Gerät soll laut interner Quellen aus dem Hause Samsung in Kürze in Serienfertigung gehen. Die Anpassungen an der Scharnierkonstruktion und Displaytechnologie seien abgeschlossen. Dennoch gibt es interne Zweifel , ob das Modell am Markt wirklich überzeugen kann.

Technik im Detail: Drei Bildschirme, ein Ziel

Das Galaxy G Fold verfügt über drei separate Displays: einen äußeren Hauptbildschirm, einen zweiten Screen beim Öffnen sowie einen kleineren dritten Bereich für schnelle Vorschau oder Multitasking. Alle sind miteinander verbunden und ermöglichen eine nahtlose Nutzung durch eine speziell angepasste One UI 8-Version.

Ein weiterer technischer Meilenstein ist die neue FlexHinge 3.0-Konstruktion , die nicht nur für weniger sichtbare Falzstellen sorgt, sondern auch eine stabilere Verbindung zwischen den Panels gewährleistet. Dadurch wird das Gerät robuster und bietet gleichzeitig mehr Flexibilität beim Handling.

Softwareanpassung und Nutzererfahrung

Android 16 bildet die Grundlage des Betriebssystems, ergänzt um die neueste Version von One UI 8. Mit dieser Software soll das G Fold seine Stärken besonders in puncto Multitasking, KI-Integration und mobilem Office-Einsatz zeigen.

Nutzer können beispielsweise gleichzeitig eine Videokonferenz starten , Daten analysieren und sich parallel mit Nachrichten über einen dritten Screen informieren – alles auf einmal, ohne Performanceeinbußen.

Zusätzlich wurde die KI-Unterstützung erweitert. Tools wie Gemini Live oder Writing Assist sind direkt über mehrere Fenster aufrufbar und helfen bei Aufgaben, die normalerweise mehrere Geräte erfordern würden.

Marktrisiko und Skepsis innerhalb des Unternehmens

Trotz der beeindruckenden Entwicklung gibt es innerhalb des Konzerns Bedenken hinsichtlich des kommerziellen Erfolgs. Die Kosten für Forschung, Produktion und Materialauswahl liegen deutlich höher als bei bisherigen Faltgeräten. Hinzu kommt die Frage, ob der Endverbraucher bereit ist, für diese Innovation einen entsprechenden Preis zu zahlen.

Laut internen Gesprächen, die Notebookcheck und Android Authority nachvollziehen konnten, sieht man zwar großes Potenzial in Nischenmärkten wie Business, Medizin oder Design. Allerdings bleibt unklar, ob das G Fold auch Mainstream-Nutzer erreichen wird.

Die Preiserwartungen bewegen sich im Premium-Bereich , möglicherweise sogar deutlich über 2.000 Euro . Damit liegt es jenseits bekannter Modelle wie dem Galaxy Z Fold 7 oder anderen High-End-Geräten.

Erscheint das Triple-Screen-Smartphone rechtzeitig zum Herbststart?

Samsung plant, das Gerät noch in diesem Jahr zu veröffentlichen. Der genaue Termin ist jedoch noch offen. Laut Insiderberichten könnte es bereits im Herbst 2025 enthüllt werden n vorausgesetzt, die letzten Produktionsprobleme lassen sich lösen.

Dennoch bleibt die Skepsis: „Wir haben gezeigt, was möglich ist“, sagte ein Mitarbeiter gegenüber Android Authority, „aber ob das auch ein Produkt ist, das Kunden kaufen wollen – das müssen sie uns erst noch beweisen.“

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