Google Assistant und Bard: Die Fusion steht kurz bevor

Assistant with Bard
Quelle: Google

Google Assistant und Bard, das große Sprachmodell von Google, werden in Kürze auf Android vereint. Das geht aus einer Reihe von Screenshots hervor, die in den vergangenen Tagen im Internet aufgetaucht sind.

Die neue Oberfläche von Assistant mit Bard bietet einige Neuerungen und Möglichkeiten. So gibt es einen Vollbild-Bildschirm, der Vorschläge für Fragen macht, die man Bard stellen könnte. Diese Vorschläge werden anhand des Kontexts auf dem Bildschirm angepasst.

Außerdem gibt es einen neuen Bildschirm, mit dem man direkt den Kontext einer App in eine Anfrage an Bard einfließen lassen kann. Dazu kann man einen Screenshot der App an Bard senden und dann weitere Fragen stellen.

Insgesamt ist das Angebot über Bard deutlich umfangreicher als das des klassischen Assistants. Auch liegt der Fokus nicht mehr ausschließlich auf der Spracheingabe. Die neue Oberfläche bietet auch einen schnellen Zugriff auf Tastatur und Kamera.

Zunächst werden Assistant und Bard jedoch weiterhin getrennt behandelt. In den Einstellungen gibt es weiterhin einen separaten Bereich für den klassischen Assistant. Außerdem kann der Nutzer die Bard-Zusätze jederzeit abschalten, um ausschließlich den normalen Assistant zu verwenden.

Hier sind einige der wichtigsten Neuerungen im Detail:

  • Vorschläge für Fragen: Der Vollbild-Bildschirm von Assistant mit Bard macht Vorschläge für Fragen, die man Bard stellen könnte. Diese Vorschläge werden anhand des Kontexts auf dem Bildschirm angepasst. So könnte der Assistant zum Beispiel vorschlagen, dass man die aktuelle Wettervorhersage abfragt, wenn man sich gerade in einer Wetter-App befindet.
  • Kontextbezogene Fragen: Mit dem neuen Bildschirm „Add this screen“ kann man direkt den Kontext einer App in eine Anfrage an Bard einfließen lassen. Dazu kann man einen Screenshot der App an Bard senden. Anschließend kann man Bard dann weitere Fragen zu der App stellen.
  • Umfangreicheres Angebot: Das Angebot über Bard ist deutlich umfangreicher als das des klassischen Assistants. So kann man Bard zum Beispiel auch kreative Aufgaben wie das Schreiben von Gedichten oder das Komponieren von Musik übertragen.
  • Weniger Fokus auf Spracheingabe: Die neue Oberfläche von Assistant mit Bard bietet auch einen schnellen Zugriff auf Tastatur und Kamera. Dadurch wird die Spracheingabe zwar nicht abgeschafft, aber der Fokus liegt nicht mehr ausschließlich darauf.

Quelle(n):
X/Twitter @evowizz

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