Google beendet Pixel-Exklusivität: Android 17 bringt Kindersicherung für alle

Das offizielle Logo für Android 17. Ein violettes, überlappendes Stern-Emblem mit einem dunklen Zentrum, das oben den weißen Text 'ANDROID' und unten die Zahl '17' enthält. In der Mitte befindet sich ein grüner Kreis mit einem abstrakten Wirbelmuster
Quelle: Google
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Google öffnet die tief im System verankerten Jugendschutzeinstellungen endlich für alle Android-Smartphones. Bisher waren diese Funktionen auf Pixel-Geräte beschränkt, doch mit dem Update auf Android 17 landet die Kindersicherung direkt in den Systemeinstellungen jedes Handys. Das ist ein längst überfälliger Schritt, um Eltern mehr Kontrolle ohne den Umweg über zusätzliche Software zu geben.

Der Zwang zur Family-Link-App nervt im Alltag, besonders wenn kurzfristig ein Babysitter oder Verwandte die Bildschirmzeit der Kinder anpassen müssen. Mit Android 17 reicht eine simple PIN-Abfrage direkt am Gerät aus, um alle wichtigen Limits zu verwalten. Die neue Option ist in den Systemeinstellungen unter dem Punkt Jugendschutzeinstellungen zu finden.

Zentrale Funktionen der systemweiten Kontrolle

Die integrierten Werkzeuge decken die wichtigsten Grundbedürfnisse für die tägliche Smartphone-Nutzung ab:

  • Bildschirmzeit-Limits: Die Festlegung von Tages- und App-Limits verhindert exzessives Zocken.
  • Ruhezeit-Steuerung: Das Gerät lässt sich per Zeitplan automatisch sperren, ideal für die Schlafenszeit.
  • Webseiten-Filter: Unerwünschte Inhalte in der Google-Suche und im Chrome-Browser werden effektiv blockiert.
  • Play-Store-Einschränkungen: Eltern definieren bequem die maximale Altersfreigabe für neue App-Downloads.

Apple bietet ähnliche Funktionen in iOS seit Jahren nativ an, daher wirkt Googles bisherige Exklusivität auf Pixel-Geräte wie eine unnötige Bremse. Trotz der Erleichterung bleibt Family Link für Profis unverzichtbar. Die App bietet weiterhin exklusive Extras wie die Verwaltung mehrerer Kinder, Standortbenachrichtigungen oder die Genehmigung von App-Käufen aus der Ferne.

Die Verfügbarkeit hängt wie immer von den Update-Zyklen der Hersteller wie Samsung, Xiaomi, Motorola, OnePlus, Oppo, Nothing, Honor oder Vivo ab. Samsung dürfte mit One UI 9 und den neuen Foldables im Juli den Anfang machen, während andere Marken traditionell deutlich länger brauchen.


Quelle: Google

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