Google bremst den KI-Zwang: Chrome bekommt endlich einen echten Ausschalter für Gemini Skills

Google Chrome Logo mit Schriftzug auf weißem Hintergrund
Quelle: Google
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Google nervte zuletzt viele Computernutzer. Der Browser Chrome lud ungefragt ein vier Gigabyte großes KI-Modell im Hintergrund herunter. Festplatten liefen voll, Lüfter drehten auf. Jetzt lenkt der Suchmaschinen-Riese ein.

In der Testversion Chrome Canary v150.0.7871.2 taucht ein neuer Menüpunkt auf. Unter den KI-Einstellungen listet Google nun die Option „Skills in Chrome“ separat auf. Ein einfacher Schieberegler knipst diese Zusatzfunktionen komplett aus.

Mehr Kontrolle für den Nutzer

Bisher fraß die Browser-KI einfach Ressourcen. Der neue Schalter trennt die Gemini Skills vom restlichen System. Schaltet ihr den Regler um, streikt die dazugehörige Galerie sofort.

  • Der Gemini-Seitenkanal bleibt bei Bedarf aktiv.
  • Sich wiederholende KI-Befehle werden blockiert.
  • Der Haupt-Schalter für das lokale KI-Modell bleibt unangetastet.

Google lernt von der Konkurrenz

Der Schritt war überfällig. Konkurrenten wie Microsoft drängen Nutzern bei Copilot ebenfalls Funktionen auf. Apple geht beim Thema Apple Intelligence vorsichtiger vor. Dort bestimmen Nutzer genauer, welche Datenpakete auf dem Speicher landen.

Google merkt, dass der blinde KI-Hype auf Widerstand stößt. Die granulare Steuerung in der Canary-Version ist der Beweis dafür. Wer die Automatisierung im Alltag nicht braucht, schaltet sie ab.

Weitere Experimente im Hintergrund

Die Entwickler basteln zeitgleich an anderen Baustellen. Windows-Nutzer bekommen bald neue Glaseffekte für die Benutzeroberfläche. Auch die Seitenleiste lässt sich bald individuell ausrichten.

Besonders skurril wirkt ein Projekt namens „Indigo“. Damit sollen Nutzer Bilder auf Webseiten durch KI-Grafiken ersetzen können. Ob das im Alltag einen echten Nutzen bringt, bleibt abzuwarten. Bisher stecken alle diese Funktionen nur im experimentellen Canary-Kanal.


Quelle: PiunikaWeb

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