Google: COVID-19-Dienste für Android im Detail

Google hat nun erstmals Details zum Tracing bei den COVID-19-Diensten unter Android bekannt gegeben. Für die aktuelle Pandemie könnten die Dienste zu spät kommen, aber zukünftig helfen, ähnliche Szenarien einzudämmen.

Corona hier, Corona da. Überall beherrscht die weltweite Pandemie die Schlagzeilen. Viele Unternehmen, auch Google arbeiten daran, wie man die Ausbreitung des Virus verfolgen und hoffentlich auch eindämmen kann.

In der ersten Phase des gemeinsamen Plans von Apple und Google interagieren die Nutzer hauptsächlich mit Apps von Gesundheitsbehörden. Es wird auch Kontrollen auf Systemebene in den Einstellungen für Google Play-Dienste geben. Unter Einstellungen -> Google wird in einem neuen Abschnitt „COVID-19 Expositionsbenachrichtigungen“ zu sehen sein, ob die Funktion auf „Ein“ gestellt ist.

Wer dies nicht will, der kann die Funktion natürlich auch abschalten und wird dann keine Tracing-Daten liefern. Nach 14 Tagen löscht Google die gesammelten Daten automatisch, wer will, kann sie aber auch manuell löschen.

Google betont nochmals, dass nicht der Standort der Geräte für das Tracing genutzt wird, sondern nur die Nähe zu anderen Nutzern bzw. Geräten, die für das Tracing interessant sind.

Für die Corona-Pandemie kommt dies wohl ein wenig zu spät. Doch das wird nicht der letzte Ausbruch eines Virus sein, der vielleicht ein ähnlich schreckliches Potential hat. Und dann könnte dieser Dienst helfen, diesen zukünftigen Virus besser einzudämmen.

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Jörn Schmidt
Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines Honor View 20 mit Android 10

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