Google Pixel 11 Pro: Weniger RAM für deutlich mehr Geld
Google hat den Vorbesteller-Start für die Pixel 11-Reihe eingeläutet, und der Hersteller lässt alle Masken fallen. Wer beim Basismodell des Google Pixel 11 Pro mit 256 GB Speicher zugreift, erlebt eine böse Überraschung. Statt der gewohnten 16 GB RAM stecken im neuen Modell nur noch 12 GB RAM – und das bei einem saftigen Preisaufschlag von rund 100 Euro.
Um wieder an die gewohnten 16 Gigabyte Arbeitsspeicher des Vorgängers zu kommen, müsst ihr eiskalt zur deutlich teureren Variante mit 512 GB oder 1 TB greifen. Google-Manager Shakil Barkat schiebt den schwarzen Peter direkt auf die Zulieferer. Unter Berufung auf Morgan-Stanley-Daten stieg der Preis pro Gigabyte Arbeitsspeicher im Jahr 2026 von 2,80 Dollar auf stolze 12 Dollar. Ein Konzernsprecher verkündet, man „ingenieure sich aggressiv durch diese Herausforderungen“. Übersetzt in die Realität: Der Kunde zahlt die Zeche und kriegt dafür weniger Hardware.
Die KI-Lüge im Datenblatt
Diese Beschneidung ist ein Schlag ins Gesicht für jeden, der Googles Keynotes verfolgt hat. Das gesamte Marketing für Android 17 und Gemini dreht sich um lokale KI-Funktionen direkt auf dem Smartphone. Solche Machine-Learning-Modelle brauchen dauerhaft reservierten Arbeitsspeicher im Hintergrund, um ohne Verzögerung zu laufen. Während Samsung beim Galaxy S26 Ultra und Apple beim iPhone 17 Pro Max den Speicher ausbauen, dreht Google den Hahn zu.
Auf Unterstützung vom Prozessor braucht ihr ebenfalls nicht zu hoffen. Der neue Tensor G6 fertigt weiterhin im gewohnten 3nm-Verfahren bei TSMC und macht nicht den erhofften Leistungssprung auf 2nm. Schon der Tensor G5 im Pixel 10 Pro hinkte der Konkurrenz im GPU-Benchmark kräftig hinterher und belegte beim Akkutest den letzten Platz. Gute Software kann schwache Hardware eine Zeit lang wettmachen, aber Physik lässt sich mit Software-Trickserei nicht ewig überlisten.
Wer sollte jetzt wirklich upgraden?
Für Besitzer eines Pixel 10 Pro gibt es absolut keinen Grund zur Panik oder zum Neukauf. Beide Generationen laufen auf Android 17 und profitieren vom identischen 7-Jahre-Update-Versprechen. Wer das alte Modell nutzt, bekommt dieselben Software-Features ohne den künstlichen Speicher-Engpass der neuen Basisversion.
Google baut zweifellos herausragende Software, aber das Hardware-Geiz-Prinzip geht mir langsam gehörig auf den Zeiger. Ein Smartphone mit weniger Speicher zu einem höheren Preis zu verkaufen und das als Fortschritt zu tarnen, ist schlicht unverschämt. Ich wünsche mir wirklich den Tag, an dem ein Pixel rein über seine Specs überzeugt – und nicht ständig die Software den Karren aus dem Dreck ziehen muss.
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Dem ist überhaupt nichts hinzuzufügen, alles richtig. deswegen habe ich mir ein oppo Find it X9 ultra geholt da steckt das Pixel in die Tasche.