Google Pixel 12: Tensor G7 „LaJolla“ soll auf 2-nm von TSMC setzen

Google Tensor
Quelle: Google
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Google setzt seine kalifornische Namensreise fort, während die meisten Nutzer noch gespannt auf das Pixel 11 im Herbst warten. Wer wissen will, was in der Hardware-Schmiede für das Jahr 2027 köchelt, findet im Netz bereits den ersten konkreten Codenamen. Unter der Bezeichnung LaJolla entsteht derzeit wohl der Tensor G7, der im Pixel 12 seine Premiere feiern soll. Die Kalifornier bleiben damit ihrer Linie treu und taufen ihre Chip-Projekte nach Orten in San Diego. Nach Laguna für den Tensor G5 und Malibu für den kommenden G6 ist LaJolla der nächste logische Schritt auf der Landkarte.

Es wirkt ein wenig verfrüht, sich über Technik den Kopf zu zerbrechen, die erst in anderthalb Jahren im Laden liegt. Hinter den Kulissen geht es jedoch um eine handfeste technologische Änderung. Der Tensor G7 soll Gerüchten zufolge im fortschrittlichen 2-Nanometer-Verfahren bei TSMC vom Band laufen. Für den Nutzer bedeutet das weniger eine abstrakte Zahl auf dem Papier, sondern schlichtweg Hardware, die weniger Hitze entwickelt und den Akku schont, während sie gleichzeitig mehr Rechenkraft für KI-Prozesse liefert. Bevor dieser Sprung ansteht, muss allerdings erst der Tensor G6 im kommenden Pixel 11 beweisen, dass Google den Anschluss an Qualcomm und MediaTek halten kann.

Der für dieses Jahr erwartete Malibu-Chip nutzt noch die 3-Nanometer-Fertigung und setzt auf ein ungewöhnliches Layout mit sieben Kernen. Ein Primärkern taktet dabei mit über 4 GHz, unterstützt von vier Leistungs- und zwei Effizienzkernen. Google scheint hier vor allem die Balance zwischen Performance und Alltagstauglichkeit zu suchen, anstatt blindlings Rekorden in Benchmark-Tests hinterherzujagen. Interessant bleibt die Wahl der PowerVR-Grafikeinheit und des MediaTek-Modems, was zeigen wird, ob Google die Empfangsprobleme früherer Generationen endgültig hinter sich gelassen hat.

Klarheit herrscht vermutlich schon in wenigen Tagen. Die Google I/O 2026 steht am 19. Mai an und dürfte die Richtung für die Pixel 11-Serie vorgeben. Ob Google dort bereits über das nächste Jahr spricht, ist fraglich, aber die Marschroute für die eigene Halbleiter-Sparte wird deutlich werden. Der Druck durch die Konkurrenz ist groß. Google muss liefern, wenn der eigene Chip mehr sein soll als nur eine notwendige Beigabe zum Android-Betriebssystem.


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