Google Pixel 4 hatte 4K/60fps Unterstützung, wurde aber vor dem Start entfernt

Google Pixel 4

Das Google Pixel 4 (XL) bietet nicht die neuesten Videoaufzeichnungs-Modi, das 4K/60fps-Feature fehlt. Für viele Flaggschiff-Smartphones gehört sie aber dazu.

Mishaal Rahman, Chefredakteur der xda-developers, hat nun bekannt gegeben, dass die Google Pixel 4-Serie ursprünglich 4K/60fps Unterstützung an Bord hatte. Man hat dabei auf Googles Git-Repository hingewiesen.

Leider zeigt das Git-Repository dann aber auch, dass Google die 4K/60fps-Unterstützung vor dem Start der Smartphones wieder entfernt hat. Der Grund dafür soll der Speicher sein.

Google hat zuvor in seinem Made By Google Twitter-Konto erklärt, dass es aufgrund des limitierten Speichers den Modi entfernt habe. Schließlich benötigt man für 4K/60fps Videos bis zu 500 MB Speicher pro Minute.

Die Pixel 4-Telefone bieten in den Basismodellen leider nur 64 GB nicht erweiterbaren Speicherplatz, so dass 4K/60fps tatsächlich zu einem Speicherplatz-Problem hätte werden können.

Es ist auch möglich, dass Google der Meinung war, dass ein 4K/60fps-Aufzeichnungsmodus eine erhebliche Belastung für die Akkulaufzeit darstellen und die Gerätetemperatur auf ein unbehagliches Niveau erhöhen würde.

Oder aber, dass Google mit der Leistung des 4K/60fps-Modus einfach nicht zufrieden war. Auf jeden Fall müssen wir vorerst mit 4K/30fps oder 1080p/60fps leben.

Aber vielleicht geht ja da noch was, schließlich hat die neueste Google Camera-App 7.2 wieder die H.265-Videounterstützung zurück gebracht.

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