Google Pixel Kamera App: Update 10.3 bringt neues Zoom-Branding und kuriose USB-Sperren

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Quelle: Google

Google verteilt aktuell die Version 10.3 der Google Kamera App über den Play Store. Der Konzern startete den Rollout zunächst auf dem Pixel 10a und bedient nun alle kompatiblen Geräte. Auf den ersten Blick wirkt der Download wie reine Routine. Wer jedoch externe Hardware anschließt oder die Menüs genau studiert, entdeckt einige spannende Änderungen. Die Entwickler beseitigen zudem lästige Abstürze auf der Pixel 9-Serie. Diese Fehler plagten Nutzer noch seit dem Android 16 Update.

Die App verarbeitet jetzt ganz offiziell Bildsignale von externen Quellen. Nutzer stöpseln kompatible Geräte mit USB-Video-Class-Unterstützung einfach per Kabel an das Smartphone. Das klappt wunderbar mit klassischen DSLRs, Standard-Webcams oder Actioncams von GoPro. Google baut hier allerdings eine völlig absurde künstliche Beschränkung ein. Wer ein Pixel 6 bis Pixel 9 besitzt, nutzt problemlos die Linse eines anderen Pixel-Smartphones als Datenquelle. Käufer des teuren Pixel 10 oder der A-Klasse schauen unerwartet in die Röhre. Diese Modelle verweigern die Kommunikation mit anderen Pixel-Kameras komplett. Google liefert für diesen Riegel keinerlei technische Begründung.

Ein weiterer Umbau betrifft die Menüführung beim Pixel 10 Pro und dessen XL-Variante. Google streicht beim extremen KI-Zoom ein Wort aus dem Namen. Aus dem alten Pro Res Zoom wird ab sofort der deutlich griffigere Pro Zoom. Die reine Funktionalität bleibt bei diesem Android Update völlig unangetastet. Die Umbenennung deutet jedoch stark auf strategische künftige Pläne hin. Der Konzern trainiert seine KI-Software offensichtlich für kommende Hardware-Generationen. Gerüchte sprechen bereits von schrumpfenden Kameramodulen beim nächsten Pixel 11. Eine optimierte Software fängt fehlende optische Brennweiten dann rein digital ab. Bis dahin profitieren Anwender schlichtweg von einer leicht aufgeräumten Benutzeroberfläche.

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