Huawei Pura 70 und 80: Der Juni-Patch kommt auf den allerletzten Drücker

Huawei Pura 80 Pro
Quelle: Huawei
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Vor wenigen Tagen ploppte die Benachrichtigung auf dem Pura 70 Ultra vieler User auf. Typisch Huawei: Der Juni-Sicherheitspatch kommt genau am letzten Tag des Monats. Ein Kraftakt, der zeigt, wie eng es für die Chinesen im globalen Geschäft geworden ist.

Fette Megabytes für ein bisschen Sicherheit

320 Megabyte für das Pura 70 unter EMUI 14.2, stolze 347 Megabyte für das neuere Pura 80 mit EMUI 15. Ein Brocken. Für ein reines Sicherheitsupdate ist das verdammt viel Holz und treibt den weltweiten Server-Traffic massiv in die Höhe. Nervt massiv.

Beim Installieren wird das Telefon wieder ordentlich heiß. Normal, sagt der Hersteller. Für mich ein klares Zeichen, dass die EMUI-Basis einfach zu viel alten Ballast mitschleppt.

Der ewige Kampf am Limit der Sanktionen

Google versorgt die Pixel-Reihe meist Anfang des Monats. Samsung zieht zügig nach. Huawei trudelt als Nachzügler ein. Ein logischer Kompromiss. Ohne offiziellen Google-Support bleibt die globale Software ein Android-Fork auf wackeligen Beinen.

Wichtig für euch: Vor dem Download erst mal das Backup anwerfen. Keine Kompromisse bei sensiblen Daten. Bootloops bei EMUI-Updates kenne ich aus der Vergangenheit zur Genüge. Besser Vorsicht als Frust.

Hardware top, Software ein Drahtseilakt

Wer ein Huawei-Flaggschiff kauft, will die überragende Kamera. Das schnelle Laden überzeugt ebenfalls im Alltag. Das Update-Versprechen eines Pixels bekommt man hier schlicht nicht.

Die Hardware hält ewig durch. Die Software hechelt hinterher. Ein Haken, den man vor dem Kauf schlucken muss. Wer auf Langlebigkeit setzt, verliert hier auf Dauer den Anschluss.

Die unsichtbare Last der Sanktionen hinter jedem Patch

Hinter den Kulissen tobt ein logistischer Albtraum. Da Huawei keinen Zugriff auf die Kern-Infrastruktur von Google hat, müssen Sicherheitslücken im Android-Unterbau manuell umständlich umgangen und geflickt werden. Das bläht die globalen EMUI-Patches massiv auf und kostet wertvolle Entwicklungszeit.

In China läuft die Sache anders. Dort pusht der Hersteller HarmonyOS, das spürbar smoother agiert. Globale Nutzer zahlen am Ende den Preis für geopolitische Konflikte durch schwerfällige Updates.

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