Hyundai: 400.000 E-Autos gegen Chinas Billig-Welle

Seitenansicht des Hyundai Ioniq V in 2 Farben
Quelle: Hyundai
Verpasse keine News, folge mir auf WhatsApp, Mastodon oder Google News

Chinesische Autobauer wie BYD und SAIC drängen mit aggressiven Kampfpreisen nach Europa und setzen die etablierten Hersteller massiv unter Druck. Die Hyundai Motor Group nimmt die Fehde auf und zündet im laut eigenen Aussagen komplexesten Automarkt der Welt die nächste Stufe ihrer Elektro-Offensive.

Statt leerer Phrasen setzen die Koreaner auf knallharte Skalierung: Der E-Auto-Absatz in Europa soll im Vergleich zum Vorjahr vervierfacht werden. Das Ziel lautet über 400.000 Elektroautos pro Jahr bis 2030. Um diese Stückzahlen in den Markt zu drücken, müssen vor allem die Fertigungskosten für Batterien und Fahrzeuge drastisch sinken.

Genesis, Kia und der Trick mit dem Range Extender

Während die Konzerntochter Kia ihr Modellangebot bereits breit aufgestellt hat, zieht Hyundai jetzt im Eiltempo nach. Selbst bei der Premiummarke Genesis wird offiziell über günstigere Stromer nachgedacht, um volumenstarke Einstiegssegmente nicht der Konkurrenz zu überlassen.

Der eigentliche strategische Kniff für den europäischen Markt betrifft jedoch nicht nur reine Stromer: Hyundai setzt mittelfristig verstärkt auf Range Extender (EREV). Dabei lädt ein kleiner Verbrennungsmotor ausschließlich als Generator die Batterie während der Fahrt nach. Für Autokäufer bedeutet das volle elektrische Alltagstauglichkeit ohne die bestehende Ladeinfrastruktur- und Reichweitenangst auf Langstrecken.

Kampf um die Holzklasse: Bezahlbare Stromer statt Rückzug

Entgegen dem Trend mancher Mitbewerber denkt Hyundai keineswegs an einen Rückzug aus dem europäischen Markt. Die Entwicklungsabteilungen arbeiten mit Hochdruck an optimierten Plattformen, um die Preisgrenze nach unten zu verschieben.

Die Strategie steht fest: Über eine aggressive Modellpolitik bei Hyundai, Kia und Genesis sowie den Brückenschlag durch Range-Extender-Technologie will Korea die chinesische Billig-Welle abfangen, bevor sie den europäischen Markt vollständig dominiert.

Google bevorzugte Quelle Schmidtis Blog Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen

Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert