iPhone 18 Pro: Apple hält trotz Kratz-Debatte am Aluminium-Finish fest

Wer gehofft hat, Apple würde nach den Material-Diskussionen beim aktuellen Line-up für das iPhone 18 Pro wieder zum Reißbrett zurückkehren, sieht sich getäuscht. Aktuelle Berichte aus der Lieferkette deuten darauf hin, dass Cupertino auch im Jahr 2026 am eloxierten Aluminiumgehäuse festhält. Das ist durchaus brisant, denn die Kritik an der Widerstandsfähigkeit der aktuellen Generation reißt nicht ab.
Während Apple den Titan-Rahmen der Vergangenheit den Rücken gekehrt hat, kämpfen Nutzer jetzt mit abplatzender Farbe und Kratzern, die das Unternehmen schlicht als normalen Verschleiß deklariert. Wer bei Apple wegen Lackschäden anklopft, bekommt meist zu hören, dass es sich um eine materialtypische Eigenschaft der Legierung handelt – Garantieansprüche laufen hier ins Leere.
Besonders die exponierten Stellen rund um das Kameramodul erweisen sich im Alltag als Achillesferse. Während Schlüssel oder Münzen der Rückseite oft wenig anhaben können, genügen bei den scharfen Kanten des Kamerabuckels oft schon Kleinigkeiten, um das Finish zu ruinieren. Beim iPhone 17 Pro sorgten zudem Berichte über Farbveränderungen bei der Variante in Cosmic Orange für Aufsehen, bei der sich das Gehäuse schleichend Richtung Roségold verfärbte. Dass Apple diese Bauweise nun eins zu eins für den Nachfolger übernimmt, zeigt eine gewisse Sturheit bei der Materialwahl, die man eher aus Effizienzgründen als aus Liebe zur Langlebigkeit trifft.
Für das iPhone 18 Pro stehen im September 2026 vier neue Farbtöne im Raum. Anstelle des knalligen Orange soll Dark Cherry als neue Signaturfarbe fungieren – ein eher dezentes, weinrotes Finish. Ergänzt wird die Palette wohl durch Hellblau, Dunkelgrau und Silber. Ein echtes tiefes Schwarz fehlt damit das zweite Jahr in Folge, wobei das dunkle Grau zumindest eine Annäherung versucht.
Technisch wird die Präsentation besonders spannend, da das iPhone 18 Pro zeitgleich mit Apples erstem faltbaren Smartphone debütieren soll. Ob das neue Materialfinish dort weniger Sorgen bereitet, bleibt abzuwarten; die Entscheidung für das identische Aluminium-Verfahren beim Pro-Modell dürfte bei vielen Usern jedenfalls für wenig Begeisterung sorgen.
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