iPhone 18 Pro: Apple drückt den nächsten Preisschock durch

Wenn die Gerüchteküche rund um Apples Halbleiter-Lieferkette eines unmissverständlich klarmacht, dann das: In Cupertino schraubt man wieder am Preis – und diesmal richtig. Schaut man sich den neuesten Bericht von Analyst Jeff Pu (GF Securities, via MacRumors) an, müssen wir uns beim iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max auf einen echten Schlag ins Kontor gefasst machen. Die Rede ist von 250 bis 300 US-Dollar Aufpreis im Vergleich zur aktuellen 17er-Generation.
Das bedeutet unterm Strich: Das Basis-Pro würde schlagartig bei knackigen 1.399 US-Dollar starten. Ein absoluter Rekordwert. Und mal ehrlich: Wen überrascht das noch großartig? Mich jedenfalls kaum, wenn man einen Blick darauf wirft, was Apple da unter der Haube zusammenschraubt. Selbst dem Analysten wurde das Ganze offenbar zu heiß: Er stufte die Apple-Aktie vorsorglich von „Kaufen“ auf „Halten“ herab, weil er schlicht davon ausgeht, dass viele Kunden bei diesen Summen winkend abwinken.
„250 bis 300 US-Dollar Aufpreis für ein Smartphone klingen im ersten Moment nach reinem Abkassieren. Wer sich allerdings die aktuellen Wafer-Preise bei TSMC anschaut, merkt schnell: Der gigantische Sprung bei der Hardware erzwingt diesen Schritt fast schon.“
Kostenfalle 2nm: Warum der A20-Chip den Rahmen sprengt
Hinter der saftigen Preiserhöhung steckt nicht bloß reine Gier, sondern eiskalte Betriebswirtschaft im Chip-Sektor. Der kommende A20-Prozessor soll erstmals im extrem komplexen 2-Nanometer-Verfahren (N2) bei TSMC vom Band laufen. Das bringt zwar spürbare Leistungsschübe und schont den Akku unter iOS 27, lässt die Produktionskosten und Ausschussquoten in den Chip-Fabriken vorerst aber extrem nach oben schnellen.
Dazu kommt das neue WMCM-System (Wafer-Level Multi-Chip Module). Diese Packaging-Technologie packt RAM, CPU und NPU viel enger und performanter direkt auf dem Wafer zusammen. Klingt technisch großartig, kostet in der Herstellung aber richtig Asche – und genau diese Rechnung reicht Apple eins zu eins an die Pro-Käufer weiter.
| Hardware-Spezifikation | iPhone 17 Pro | iPhone 18 Pro (Leak) |
| Startpreis (USA) | 1.099 US-Dollar | 1.349 – 1.399 US-Dollar |
| Prozessor-Fertigung | 3-Nanometer (A19) | 2-Nanometer (A20) |
| Arbeitsspeicher (RAM) | 8 GB RAM | 12 GB RAM (für On-Device KI) |
| Hauptkamera | Feste Blende | Variable Blende |
| Marktstart | September 2025 | September 2026 |
KI-Boom und Speicherkrise treiben die Komponentenpreise
Als wäre die Chip-Fertigung nicht schon teuer genug, drückt auch der Arbeitsspeicher gewaltig auf das Budget. Um anspruchsvolle KI-Funktionen lokal und ohne Cloud-Delay abzuwickeln, spendiert Apple der Pro-Reihe künftig satte 12 GB RAM. Das Problem dabei: Der weltweite, aggressive Ausbau von KI-Rechenzentren sorgt für eine globale Verknappung von Speicherbausteinen.
Die Einkaufspreise für DRAM steigen ungebremst, und Apple ist keineswegs gewillt, diese Marge aus eigener Tasche zu puffern. Da bin ich auf die finalen Preise in Euro gespannt – mit der hiesigen Mehrwertsteuer dürfte die 1.600-Euro-Marke für das Basis-Pro in Deutschland locker fallen.
Variable Blende und kleine Nut: Was bekommen Käufer dafür?
Immerhin verbaut Apple die teure Technik nicht zum Selbstzweck, sondern rüstet auch bei den Kameras ordentlich auf. Auf der Rückseite der Pro-Modelle soll erstmals eine variable Blende bei der Hauptkamera Einzug halten – ein absolutes Highlight für Mobile Photographen, die mehr Kontrolle über Schärfentiefe und Lichtausbeute wollen.
Optisch bleibt der Relaunch dezent: Die Dynamic Island bzw. Sensoraussparung im Display schrumpft messbar. Bitter bleibt es hingegen für Schnäppchenjäger: Das Standard-iPhone 18 sowie ein neues iPhone 18e sollen Insidern zufolge gestaffelt erst im Frühjahr 2027 erscheinen. Wer im September 2026 die neueste Technik will, muss tief ins Portemonnaie greifen.
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