Kia EV2 im Test: Günstiges Elektroauto liefert viel Platz und 453 Kilometer Reichweite

Kia EV2 2026
Quelle: KIA
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Käufer suchen bezahlbare Elektroautos oft vergeblich. Kia ändert das jetzt. Der neue Kia EV2 startet ab 26.600 Euro in der Basisversion Light. Die Südkoreaner platzieren das Fahrzeug im B-Segment. Mit 4,06 Metern Länge passt der Stromer perfekt in die Stadt. Die Designer nutzen die Plattform für extrem kurze Überhänge. Das Resultat erinnert optisch an ein kompaktes SUV. Die markante Front mit vertikalen Lichtern sticht sofort ins Auge.

Innen überrascht der EV2 mit extrem viel Platz. Der Radstand von 2,56 Metern ermöglicht Beinfreiheit auf Kompaktklasse-Niveau. Ein kluger Schachzug kostet 300 Euro Aufpreis. Kunden erhalten dafür zwei Einzelsitze im Fond statt der starren Rückbank. Diese Sitze lassen sich verschieben und in der Neigung verstellen. Das Kofferraumvolumen wächst dadurch flexibel von 362 auf 403 Liter. Unter der vorderen Haube schluckt ein Frunk das Ladekabel. Das Cockpit kombiniert zwei 12,3-Zoll-Displays mit einem separaten Klimabildschirm. Apple CarPlay läuft kabellos.

Auf der Straße zeigt der Kompakte seine wahren Stärken. Der Testwagen verbrauchte auf 190 Kilometern lediglich 13,9 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Das unterbietet den offiziellen WLTP-Wert von 15,1 mühelos. Kia investierte viel Geld in die Geräuschdämmung. Akustikreifen und spezielle Matten sorgen für eine flüsterleise Kabine. Der Motor leistet in der kleinen Variante 108 kW. Das reicht für einen Sprint auf Tempo 100 in 8,7 Sekunden. Bei 161 km/h riegelt die Elektronik ab.

Zwei Batteriegrößen stehen zur Wahl. Der 42,2-kWh-Akku nutzt LFP-Zellen und schafft 317 Kilometer. Ab Juli folgt eine große NMC-Batterie mit 61 kWh für 453 Kilometer Reichweite. An der Schnellladesäule ziehen beide Varianten maximal 118 kW. Der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent dauert rund 30 Minuten. Ein echtes Highlight bietet der optionale 22-kW-Bordlader. Er füllt den kleinen Speicher an städtischen AC-Säulen in zweieinhalb Stunden komplett auf.

Die Serienausstattung fällt erstaunlich üppig aus. Ein adaptiver Tempomat, ein aktiver Totwinkelassistent und eine Spurführung arbeiten ab Werk an Bord. Die Systeme greifen sanft und unaufdringlich in das Geschehen ein. Der Kia EV2 läuft im slowakischen Werk in Zilina vom Band. Die ersten Kunden erhalten ihre Fahrzeuge im April. Kia liefert hier ein durchdachtes Gesamtpaket für den Alltag. Das Preis-Leistungs-Verhältnis setzt die Konkurrenz von VW, Skoda und Renault ordentlich unter Druck.

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