Kia EV3 (2027): Allradantrieb, schnelleres AC-Laden und neue Komfortfeatures

KIA EV3 2027
Quelle: Kia
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Mehr Leistung, mehr Flexibilität beim Laden und ein paar praktische Detailverbesserungen: Kia erweitert den EV3 zum Modelljahr 2027 spürbar. Im Mittelpunkt steht eine neue Allradversion, die erstmals zwei Motoren kombiniert und damit die stärkste Variante der Baureihe darstellt.

Der elektrische Antrieb setzt sich aus 150 kW vorne und 45 kW hinten zusammen. Daraus entstehen 195 kW Gesamtleistung, also 265 PS, sowie 385 Nm Drehmoment. Der Sprint auf 100 km/h gelingt in 6,6 Sekunden. Damit liegt das Modell deutlich vor den Frontantriebsvarianten, die je nach Ausstattung rund 7,9 Sekunden benötigen. Die Höchstgeschwindigkeit bleibt bei 170 km/h für alle Versionen identisch.

Kia koppelt den Allradantrieb direkt an die größere Batterie mit 81,4 kWh. Damit sind bis zu 572 Kilometer nach WLTP möglich. Käufer können diese Variante in den Linien Earth und GT-Line konfigurieren. Preislich startet das Paket bei 46.880 Euro, während die GT-Line mit Allrad mindestens 51.190 Euro kostet.

Die bestehenden Versionen bleiben unverändert im Programm. Der Einstieg erfolgt weiterhin über die Air-Ausstattung mit Frontantrieb und 58,3-kWh-Akku. Hier liegt die Reichweite bei bis zu 436 Kilometern, der Preis beginnt bei 35.990 Euro. Kia hält an den bekannten Garantiebedingungen fest: sieben Jahre auf das Fahrzeug, acht Jahre oder 160.000 Kilometer auf die Batterie.

Beim Laden legt Kia ebenfalls nach. Beide Batteriegrößen erreichen an Schnellladesäulen in rund einer halben Stunde den Bereich von 10 auf 80 Prozent. Konkret dauert es etwa 31 Minuten beim großen Akku und 29 Minuten bei der kleineren Variante. Neu ist ein optionales 22-kW-Bordladegerät, das ab der Ausstattung Earth verfügbar ist. Damit sinken die Ladezeiten an Wechselstrom deutlich. Die kleinere Batterie lädt in unter drei Stunden vollständig, die große Variante benötigt knapp vier Stunden. Mit dem bisherigen 11-kW-System dauert das fast doppelt so lange.

Auch im Innenraum gibt es Anpassungen. Die Rückbank lässt sich künftig in der Neigung verstellen, was den Komfort im Fond verbessert. Vorn integriert Kia eine stärkere USB-C-Schnittstelle mit bis zu 100 Watt. In der GT-Line steht optional eine zusätzliche induktive Ladefläche bereit, sodass zwei Smartphones parallel geladen werden können.

Für später hat Kia noch eine weitere Version angekündigt. Eine eigenständige GT-Variante soll folgen und das Portfolio nach oben abrunden. Details dazu bleiben vorerst offen. Die Auslieferung der neuen Modellgeneration inklusive Allrad startet im Juli.


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