Cupra x ABT: Offizieller Krawall ab Werk – aber wo bleiben die E-Autos?

Cupra macht das Werkstuning offiziell und packt ABT-Pakete direkt in den Serien-Konfigurator. Wer sein Auto optisch auf Krawall bürsten will, klickt sich das „High-Performance-Kit“ ab sofort beim Neuwagenkauf dazu. Der lästige Umweg über externe Werkstätten entfällt komplett.
Aktuell stehen ausschließlich die reinen Verbrenner auf der Bestellliste. Den Namen „CUSTOM CUPRA by ABT“ spendiert die Marke vorerst nur dem Bestseller Formentor und dem Leon Sportstourer.
Was der ABT-Deal in der Praxis ändert
- Bequemlichkeit siegt: Du finanzierst das Kit direkt über den Hersteller mit und behältst die volle Garantie. Kein Stress mit nervigen TÜV-Abnahmen.
- Optischer Krawall: Das ABT-Logo klebt ab Werk auf dem Blech. Für manche Käufer das ultimative Statussymbol, für andere fast schon eine Karikatur, weil der Standard-Cupra eigentlich genug auffällt.
- Die Elektro-Lücke: Akku-Autos wie der Born oder Tavascan existieren bei diesem Tuning-Deal schlichtweg nicht.
Genau hier hakt die neue Strategie spürbar. Der VW-Konzern trimmt die Spanier eigentlich konsequent auf den Elektroantrieb. Aber der Sprung von fetten Auspuffanlagen zu Software-Tuning und Fahrwerks-Kits für Stromer ist für klassische Verbrenner-Tuner kein Selbstläufer. Sogar Marken wie AMG und Porsche tun sich mit echtem Performance-Tuning bei Elektroautos verdammt schwer.
Brabus macht bei Smart längst vor, wie man E-Autos profitabel aufpumpt. Solange ABT hier keine Antworten liefert, bleibt das neue Angebot im Konfigurator ein Auslaufmodell für auslaufende Verbrenner-Generationen.
Quelle: abt_sportsline auf Instagram
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