Modellpflege für Polestar 3 und 4: Mehr Reichweite und schnellere Ladezyklen ab sofort bestellbar

Die schwedische Performance-Marke Polestar schraubt pünktlich zum Modelljahr 2027 an den technischen Grundlagen ihrer beiden wichtigsten Stromer. Der Polestar 3 macht dabei den größten Sprung und wechselt auf eine 800-Volt-Architektur. Das ist kein technisches Blendwerk, sondern bedeutet in der Praxis schlichtweg kürzere Standzeiten an der Schnellladesäule. Mit einer maximalen Ladeleistung von 350 kW zieht das SUV nun mit der absoluten Spitze im Segment gleich. Wer bisher beim Kaffeestopp ungeduldig auf die Prozentanzeige starrte, verbringt künftig deutlich weniger Zeit mit Warten.
Parallel dazu gibt es beim Polestar 4 eine Neuausrichtung beim Karosseriekonzept, die vor allem Fans von sportlicheren Silhouetten ansprechen dürfte. Das Modell wird konsequenter als SUV-Coupé positioniert, was nicht nur optische Gründe hat. Durch aerodynamische Optimierungen und eine effizientere Zellchemie steigt die Reichweite beim Long Range Single Motor auf bis zu 620 Kilometer nach WLTP. Das nimmt den Druck aus der Reiseplanung, selbst wenn man auf der Autobahn nicht permanent im Windschatten von Lastwagen verharren möchte. Im Innenraum bleibt Polestar seiner Linie treu, räumt aber bei der Software auf. Das Google-basierte System erhält ein Update, das die Routenplanung inklusive Ladestopps präziser berechnet und die Vorkonditionierung der Batterie besser steuert.
Die Preisliste startet für den überarbeiteten Polestar 4 nun bei 54.900 Euro, während der technisch aufwendigere Polestar 3 mit dem neuen Ladesystem bei 79.890 Euro losgeht. Interessant ist dabei die Strategie bei der Hardware: Polestar verzichtet auf kleinteilige Aufpreislisten und bündelt viele Technik-Features direkt in die Basisvarianten. Das macht den Vergleich mit der deutschen Konkurrenz einfacher, auch wenn die Einstiegshürde finanziell erst einmal hoch wirkt. Die Auslieferungen der neuen Versionen sollen gegen Ende des Jahres beginnen. Wer also gerade über einen Wechsel in die elektrische Oberklasse nachdenkt, sollte genau prüfen, ob er noch ein Bestandsfahrzeug nimmt oder auf die neue Architektur setzt, die den Wiederverkaufswert durch das 800-Volt-System stabilisieren dürfte.
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