Nothing Phone (4a) Pro: Dieser Design-Fehler kostet einem die Wasserdichtigkeit [Video]

Das Nothing Phone (4a) Pro ist da und wirbelt die Mittelklasse für 499 Euro ordentlich auf. Doch Vorsicht beim SIM-Karten-Wechsel: Wer das Werkzeug versehentlich in die falsche Öffnung am Boden steckt, zerstört sofort die erste Schutzschicht gegen Wasser. Anders als bei Samsung oder Apple liegt das empfindliche Schutzgitter hier direkt hinter der Bohrung und ist somit extrem anfällig für Einstiche.
Abseits dieser kleinen Falle liefert Nothing jedoch ein Gehäuse ab, das an Stabilität kaum zu übertreffen ist. Das neue Unibody-Design aus Aluminium fühlt sich nicht nur hochwertig an, sondern besteht auch den harten Biegetest ohne Knistern oder Verformungen. Ich finde es erstaunlich, dass man für unter 500 Euro eine Verarbeitungsqualität bekommt, die locker mit den teuren Pro-Modellen von Apple mithält.
Technisch klotzt das Gerät mit einem 6,8 Zoll großen OLED-Display, das bis zu 5.000 Nits hell wird und mit 144 Hertz arbeitet. Unter der Haube steckt ein ordentlicher Akku mit 5.080 mAh, während die indische Version sogar stolze 5.400 mAh spendiert bekommt. Warum wir hierzulande mit weniger Kapazität abgespeist werden, erschließt sich mir nicht ganz – ein fader Beigeschmack bleibt da leider hängen.
Das Kamerasystem setzt auf eine 50 MP Hauptkamera und ein 50 MP Teleobjektiv, wobei leider nur die Haupt- und die Ultraweitwinkellinse optisch stabilisiert sind. Die Reparaturfreundlichkeit leidet allerdings unter der Bauweise, da man für einen Displaywechsel erst das Kameramodul auf der Rückseite mühsam entfernen muss. Trotzdem: Wer ein robustes Smartphone mit einzigartiger Optik sucht und beim SIM-Slot genau hinschaut, macht hier wenig falsch.
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