OneOdio Studio Max 2 Testbericht

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Quelle: OneOdio
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OneOdio hat sich in den vergangenen Jahren in einem Nischensegment festgebissen, das von den großen Audio-Marken lange vernachlässigt wurde: kabellose DJ-Kopfhörer mit echter Echtzeit-Audioübertragung. Während professionelle Lösungen mehrere Hundert Euro kosten, verkauft OneOdio seine Studio-Max-Reihe für unter 200 Euro – und das mit erstaunlichen technischen Daten.

Mit dem Studio Max 2 legt der chinesische Hersteller nach: Die dritte Generation des hauseigenen RapidWiLL+-Protokolls soll die Latenz von 20 ms beim Vorgänger auf nur noch 9 ms halbieren, der Übertragungsbitrate wurde von 160 kbps auf 400 kbps verdoppelt, und die neuen 45-mm-Treiber wurden in Zusammenarbeit mit dem bekannten DJ und Produzenten KSHMR abgestimmt. Dazu kommt eine völlig neu gestaltete App, ein überarbeitetes EVA-Hardcase und Bluetooth 6.0 mit LDAC-Unterstützung.

Mein Testbericht soll zeigen, ob die OneOdio Studio Max 2 auch halten, was die Werbung verspricht. Die Kopfhörer wurdne mir dafür kostenlos vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür, dies hat jedoch wie immer keinen Einfluss auf das Testergebnis.

Lieferumfang

Die OneOdio Studio Max 2 kommen mit einem sehr umfangreichen Lieferumfang in einer recht großen Box bei euch an:

Technische Daten

MerkmalSpezifikation
TypOver-Ear, geschlossen, dynamisch
Treiber45 mm, dynamisch, Studiotreiber mit Studiomagnet
Frequenzbereich20 Hz – 40.000 Hz
Impedanz34 Ohm (kabelgebunden)
Empfindlichkeit98 dB ±3 dB
Max. Schallpegel118 dB
Gewichtca. 232–353 g (Quellen variieren leicht)
Drahtlos-Übertragung (ULL)RapidWiLL+ 3.0, 2,4-GHz-WiFi-Band, 9 ms Latenz, 400 kbps Bitrate
Transmitter (M2)Kompaktes Dongle, USB-C + 3,5-mm-Eingang, 50 h Akku, bis 100 mW Sendeleistung
BluetoothVersion 6.0, Codecs: SBC, AAC, LDAC (990 kbps, muss per App aktiviert werden)
MultipointJa (2 Geräte), LDAC erfordert Deaktivierung von Multipoint
Kabelanschlüsse6,35-mm-Klinke (links) + 3,5-mm-Klinke (rechts), beide verriegelbar
USB-CLaden + Audioeingang (Transmitter)
Mikrofone2× ENC-Mikrofone (Environmental Noise Cancelling) für Freisprechanrufe
Akkulaufzeit (Kopfhörer)Bis zu 60 h (ULL-Modus) / bis zu 120 h (Bluetooth)
Akkulaufzeit (Transmitter)Bis zu 50 h
LadezeitCa. 2,5 h (vollständig)
Wireless-ReichweiteCa. 10 m (ULL) / ca. 15 m (Bluetooth)
Earcup-Drehung180° nach außen schwenkbar (DJ-Einohrüberwachung)
FaltbarJa
ZertifizierungenHi-Res Audio, Hi-Res Audio Wireless (LDAC)
AppOneOdio App (Android & iOS), EQ, Firmware-Updates, Find My Headphones
LieferumfangKopfhörer, M2-Transmitter, Spiralkabel (3,5 mm ↔ 6,35 mm), USB-C-Kabel, EVA-Hardcase, Anleitung
Preisca. 189–190 USD/Euro (limited KSHMR-Edition: ca. 189 + Samplepack)

Das Alleinstellungsmerkmal: 9 ms Latenz

Das zentrale Versprechen des Studio Max 2 ist einfach formuliert: Eine kabellose Verbindung, die sich wie eine kabelgebundene anfühlt. Dieser Anspruch wird durch den beiliegenden M2-Transmitter eingelöst – ein kompaktes Gerät etwa in der Größe eines dicken USB-Sticks, das über USB-C oder 3,5-mm-Klinke mit der Audioquelle verbunden wird und eine direkte Punkt-zu-Punkt-WiFi-Verbindung im 2,4-GHz-Band aufbaut.

Mehrere Tests haben die Latenz unabhängig voneinander gemessen und bestätigt, bei einer Impulsmessung wurde bestätigt, dass die Studio Max 2 „nahezu direkt auf dem Niveau des kabelgebundenen Referenzsignals“ liegen.

Zum Vergleich: AlphaTheta HDJ-F10 mit Sonic-Link erreicht ähnliche Werte, kostet aber deutlich mehr. Sennheiser-EW-D-Mikrofonsysteme erreichen 1,9 ms, arbeiten aber in einem ganz anderen Frequenzband und sind für andere Anwendungen gedacht. Für den DJ-Kopfhörermarkt unter 200 Euro ist 9 ms derzeit ohne Konkurrenz.

Wichtig: Die Reichweite des ULL-Modus wurde gegenüber dem Vorgänger von 20 m auf 10 m reduziert – ein bewusster Kompromiss, um die niedrigere Latenz zu ermöglichen. Im Bluetooth-Modus sind hingegen ca. 15 m möglich. In Clubumgebungen mit viel WLAN-Konkurrenz können Interferenzen auftreten.

Design & Verarbeitung

Das Studio Max 2 sieht dem Vorgänger auf den ersten Blick sehr ähnlich: breites Kopfband, rotierende Ohrmuscheln im Vinyl-Stil, mattschwarzes Kunststoffgehäuse mit rotem Innenrand der Polster. Ein Blick auf die Details zeigt jedoch eine Reihe von Verbesserungen.

Die Stufenmarkierungen am Kopfband ermöglichen das schnelle Wiedereinstellen der eigenen Größe. Das Logo wurde von debossiert (Vorgänger) zu embossiert in Silber geändert – ein kleiner, aber sichtbarer Qualitätssprung. Alle Bedienelemente wurden auf die rechte Ohrmuschel verlagert: Power-Taste (mit Oberflächentextur zur Blindbedienung), Lautstärketasten und Wiedergabetasten auf einer Seite, USB-C-Port und ein physischer Schieberegler (ULL ↔ Bluetooth) auf der anderen. Der Schieberegler ersetzt das frühere lang gedrückte Halten – ein echter Alltagsvorteil.

Konstruktiv ist der Kopfhörer vollständig aus mattem Kunststoff gefertigt, mit Ausnahme des Metallkernbügels. Die Verarbeitung ist ordentlich für die Preisklasse, zeigt aber sichtbare Formnähte (sogenannte Gusslinien), die die Kopförer „günstig“ wirken lassen. Die Ohrpolster sind aus Kunstleder und nicht wechselbar. Das Kopfband ist mit dünnem Schaumstoff gepolstert, der bei langen Sessions den Metallkern spürbar werden lässt. Hier wäre eine dickere Polsterung wünschenswert gewesen.

Das Gewicht liegt bei ca. 330 g. Für mich als Tester mit Brille kann ich jedenfalls sagen, der Kopfhörer ist nicht zu schwer und hat einen gutem Tragekomfort, auch über mehrere Stunden. Das 180°-Schwenken der Ohrmuscheln für das klassische DJ-Einohrmonitoring funktioniert einwandfrei.

EVA-Hardcase: das größte Design-Upgrade

Das mitgelieferte EVA-Hardcase ist das sichtbarste Design-Upgrade gegenüber dem Vorgänger, der nur einen Stoffbeutel mit langen Trägern lieferte. Das neue Case hat geformte Aussparungen für Kopfhörer, Kabel und Transmitter, schützt vor Stößen und lässt sich mit Gummigurt tragen.

Verbindungshinweis: Wenn ein analoges Kabel in die Kopfhörer gesteckt wird, schalten sich diese automatisch ab. Gleichzeitiger Betrieb mehrerer Verbindungsarten ist nicht möglich. Der Transmitter schaltet beim Laden ebenfalls ab – beide Einschränkungen sollten im Live-Betrieb beachtet werden.

Konnektivität & App

Das Studio Max 2 bietet vier Verbindungsmodi, die alle gleichwertig nutzbar sind:

  • 1. M2-Wireless (ULL / RapidWiLL+ 3.0): Die Hauptanwendung. Transmitter per USB-C oder 3,5-mm-Klinke an die Quelle anschließen, einmalig mit Knopfdruck koppeln, fertig. 9 ms Latenz, 400 kbps, 10 m Reichweite. Der Transmitter wird von Computer und Laptop als Audio-Ausgabegerät erkannt und braucht keinen Treiber. Mikrofonsignal wird in diesem Modus nicht übertragen.
  • 2. Bluetooth 6.0: Für alltäglichen Gebrauch unterwegs. LDAC erfordert die App und schaltet Multipoint ab. Normaler Erststart braucht 2–3 Sekunden zum Einsetzen der Wiedergabe (nur beim allerersten Abspielen). Reichweite ca. 15 m.
  • 3. 6,35-mm-Klinke: Direktanschluss an Mixer oder Interface. Kopfhörer schaltet sich beim Einstecken automatisch ab.
  • 4. 3,5-mm-Klinke: Für Smartphones und Laptops ohne USB-C-Audio. Verriegelungsmechanismus verhindert versehentliches Herausziehen.

OneOdio App

Die OneOdio App (Android & iOS) wurde zur Markteinführung des Studio Max 2 komplett neu entwickelt. Sie bietet EQ-Einstellungen (Presets: Musik, Bass, Monitor sowie frei einstellbarer 5-Band-EQ), einen Sound-Balance-Regler, Find-My-Headphones-Funktion sowie Firmware-Updates. Die App ist für das Gerät keine optionale Zugabe, sondern in vielen Testsituationen unverzichtbar: LDAC muss über sie aktiviert werden, und der Standard-Klang profitiert deutlich von manuellen EQ-Anpassungen.

Die App ist über den Play Store und Apple App Store erhältlich; der QR-Code im Handbuch führt zu einer APK-Datei, die von manchen Geräten blockiert wird – die Store-Version ist empfehlenswert. Grundfunktionen sind intuitiv, die Firmware-Update-Prozedur gelingt problemlos.

OneOdio
OneOdio
Entwickler: YIZHAO
Preis: Kostenlos
OneOdio
OneOdio
Preis: Kostenlos

Klangqualität

Die Klangbeurteilung des Studio Max 2 ist je nach Hintergrund und Erwartungshaltung sicherlich anders. Da ich kein DJ bin kann ich hierüber natürlich keine Aussagen machen, was wichtig ist, und was nicht. Was aber unter normalen Umständen, also dem Hören von Musik zu Hause oder unterwegs, zu sagen ist, es macht richtig viel Spaß, mit diesen Kopfhörern Musik zu hören. In einer ruhigen Umgeben kann man die Musik dann wirklich genießen.

Abstimmung: Das KSHMR-Profil

Die neuen 45-mm-Treiber wurden in Zusammenarbeit mit DJ und Produzent KSHMR abgestimmt. Das ist im Klangbild deutlich hörbar: Der Studio Max 2 ist im Standardmodus hell und detailreich abgestimmt, mit akzentuiertem Hochtonbereich und einem kontrollierten, nicht übertriebenen Bass. Diese Abstimmung ergibt für DJs im Club- und Festivalkontext Sinn – Höhen setzen sich durch, Details des laufenden Tracks sind klar erkennbar, selbst in lauter Umgebung.

Die Mitten sitzen gegenüber dem Vorgänger (50-mm-Treiber) deutlich besser im Mix. Vokale kommen klarer heraus, Basslinien sind erkennbar ohne zu dominieren. Für Podcasts, Gesangsspuren oder Sprachübertragungen ist das ein Gewinn gegenüber dem Studio Max 1.

Das Spannungsfeld: DJ-Tuning vs. Studio-Monitoring

Ohne App-Eingriff ist das Klangbild für kritisches Monitoring oder längere Abhörsessions zu scharf abgestimmt. Ohne Feintuning in der App kann sich Sprache als nasal und Musik als dünn und ohne Wärme anhören. Hier muss man also manuell nachschärfen. Dann solltet ihr aber das für euch passende Setup finden.

Positive Klangeinschätzungen

  • Klarer, detailreicher Hochtonbereich für DJ-Monitoring
  • Mitten deutlich besser als beim Studio Max 1
  • Kontrollierter, präsenter Bass ohne Übertreibung
  • Hi-Res-Zertifizierung technisch gerechtfertigt
  • LDAC bringt spürbar breitere Bühne gegenüber SBC
  • EQ-App bringt Abstimmung auf Monitor-Niveau

Kritische Klangeinschätzungen

  • Standard-Sound für Sprachsignale zu scharf/nasal
  • Höhen bei Vokalmusik ermüdend für Langzeithören
  • Passive Isolation hinter typischen DJ-Kopfhörern
  • Mindestlautstärke für empfindliche Hörer zu hoch
  • ULL-Modus: leises Grundrauschen bei Stille spürbar
  • Soundphilereview: Abstimmung grundsätzlich problematisch

Das Grundrauschen im ULL-Modus ist hörbar; es ist leise, aber bei kompletter Stille hörbar. Eine Firmware-Update-Behebung wäre wünschenswert, da das Problem bereits beim Vorgänger bekannt war.

EQ-App als Lösung

Mit einem manuellen EQ-Eingriff (Hochton leicht absenken, untere Mitten leicht anheben) ergibt der Studio Max 2 ein alltagstaugliches und angenehmes Klangbild auch für längere Sessions. Der frei einstellbare 5-Band-EQ der App reicht dafür aus. Wer bereit ist, 5 Minuten in die Einstellung zu investieren, bekommt einen deutlich runderen Klang.

Akkulaufzeit & Laden

Die 120-Stunden-Angabe im Bluetooth-Modus ist eine Ansage, die der Hersteller aber wirklich einhält. Am Stück habe ich die 120 Stunden nicht vollständig austesten können, jedoch aknn ich euch sagen, man kann die OneOdio Studio Max 2 außergewöhnlich lange in der Praxis nutzen.

Selbst wenn ihr die Kopfhörer aus Versehen eingeschaltet lasst, ihr werdet es vermutlich nicht bemerken, denn auch dann habt ihr garantiert noch mehr als 90% Akku. Das ist einzigartig bei Bluetooth-Kopfhörern, ich kenne jedenfalls keine anderen, die diese Laufzeit schaffen.

Im ULL-Modus reduziert sich die Kopfhörerakkulaufzeit auf 60 Stunden – immer noch außergewöhnlich. Der M2-Transmitter hält zusätzlich 50 Stunden durch. Die Ladezeit von ca. 2,5 Stunden ist angemessen. Schnellladen ist nicht erwähnt, aber unnötig angesichts dieser Dimensionen.

Passivdämpfung & Tragekomfort

Beim Tragekomfort zeigt sich ein differenziertes Bild: Die Ohrpolster sind weich und großzügig, selbst große Ohren werden von den Polstern vollständig umschlossen. Trotz Brillentragens saßen sie auch bei mir stundenlang komfortabel.

Das Kopfband hingegen ist mit dünnerem Schaumstoff gepolstert als bei vergleichbaren Modellen in höheren Preisklassen. Das merkt man dann auch irgendwann, denn der Metallbügel drückt spürbar am Kopf. Jedenfalls bei mir war das so. Hier hätte ich mir eine deutlich dickere Polsterung gewünscht.

Der Sitz kann, je nach Kopfform, etwas locker sein. Für kleinere Köpfe sind diese Kopfhörer sicherlich nichts, die Ohrmuscheln sind doch sehr groß. Dabei sitzen Sie dann auch einen Tick zu locker am Kopf. Dies kann dann auch dazu führen, dass bei ruckartigen Bewegungen die Kopfhörer sich leicht verschieben können.

Die passive Geräuschunterdrückung könnte leider besser sein. In der Bahn oder dem Bus hört man recht viel von der Umgebung, auch Straßenlärm wird nicht weggefiltert. Für professionellen Club-Einsatz, wo maximale Außengeräusch-Isolation gewünscht ist, kann ich mir vorstellen, dürfte dies zu wenig Isolierung sein. Für das Studio oder das Musik hören zu Hause ist die passive Geräuschisolierung hingegen mehr als ausreichend.

Vergleich: Studio Max 2 vs. Studio Max 1

MerkmalStudio Max 1Studio Max 2
Latenz (ULL)20 ms9 ms
Bitrate (ULL)160 kbps400 kbps
Reichweite (ULL)20 m10 m
Bluetooth5.36.0
Treiber50 mm45 mm (neu abgestimmt, KSHMR)
KlangtuningWarm, basslastigAusgeglichener, klarere Mitten
Akku (BT)gut120 h (deutliche Steigerung)
CaseStoffbeutelEVA-Hardcase mit Formeinlagen
AppKeine eigene AppOneOdio App (EQ, Firmware, Find)
BedienkonzeptKnopf-Langdruck für ModuswechselPhysischer Schieberegler ULL↔BT
Grundrauschen (ULL)VorhandenVorhanden (minimal leiser)
PreisGünstigerCa. 190 Euro

Für wen eignet sich der OneOdio Studio Max 2?

Kaufempfehlung für:

  • DJs, die kabellos mit 9-ms-Latenz cuen wollen
  • Musikproduzenten mit Hardware in mehreren Studioecken
  • Drummer, die kabellos zwischen Drumset und Schreibtisch wechseln
  • Stageprofis, die lange Akkulaufzeit brauchen
  • Nutzer, die LDAC-Qualität für unterwegs möchten
  • Alle, die gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im ULL-Segment suchen
  • Gaming mit niedriger Latenz (BT-Gaming-Modus vorhanden)

Lieber nicht kaufen, wenn:

  • Flaches Studio-Monitoring für kritisches Mischen benötigt wird
  • Sehr empfindliche Ohren beim Standard-Klang störend reagieren
  • IP67/68-Schutz oder maximale Passivdämpfung gewünscht
  • Club-DJing mit maximaler Außengeräusch-Isolation im Vordergrund steht
  • Wechselbare Ohrpolster ein Muss sind

Fazit

Der OneOdio Studio Max 2 ist ein technisch ehrgeiziges Produkt mit einem klar definierten Alleinstellungsmerkmal: Kein anderer Wireless-Kopfhörer unter 200 Euro erreicht 9 ms Latenz, und kein Konkurrent in dieser Preisklasse bietet 120 Stunden Akkulaufzeit. Beides ist gemessen, nicht nur versprochen, und funktioniert zuverlässig im Alltagstest.

Die Abstimmung durch KSHMR ergibt für den DJ- und Monitoring-Kontext Sinn: helle Höhen, klare Mitten, kontrollierter Bass – ideal, um beim Cuen Details zu hören und Energie zu spüren. Für Musik, Sprache oder kritisches Mischen empfiehlt sich ein manueller EQ-Eingriff über die App, der das Klangbild deutlich abrundet. Die App ist dafür zwingend notwendig und sollte von Anfang an genutzt werden.

Abstriche gibt es bei der passiven Dämpfung (unter DJ-Niveau), beim Kopfband-Polster und beim ULL-Grundrauschen. Diese Kritikpunkte sind real, machen aber das Gesamtpaket dadurch nicht grundlegend schlechter. Für den Preis von 190 Euro bekommt man Wireless-Technik, für die andere Hersteller das Doppelte oder mehr verlangen.

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