Der elektrische BMW M3: Fake-Gänge gegen die Elektro-Langeweile?

Frontansicht des roten BMW M Concept Neue Klasse
Quelle: BMW
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BMW baut ernsthaft Schaltwippen in sein kommendes Elektroauto. Der elektrische BMW M3, intern ZA0 genannt, simuliert echte Gangwechsel samt Leistungsunterbrechung. Das „M Concept Neue Klasse“ nimmt diese Funktion optisch und technisch klar vorweg.

Das Design des Serienmodells für 2026 bleibt extrem nah an der aktuellen Studie aus Le Mans. Das haben M-Chef Frank van Meel und Designchef Oliver Heilmer gerade offiziell bestätigt. Das betrifft ironischerweise exakt so auch das parallel geplante Verbrennermodell.

Die M-Modellpalette der Zukunft

  • BMW M Concept Neue Klasse: Die radikale Design-Vorschau. Wirkt fast schon zu clean für einen echten Sportler.
  • BMW M3 (ZA0): Der elektrische Hoffnungsträger. Vier Motoren klingen mächtig, die Fake-Schaltung spaltet die Gemüter.
  • BMW M3 (G84): Der klassische Verbrenner. Bleibt den Fans glücklicherweise erhalten, verliert aber wohl das Handschaltgetriebe.
  • Elektrischer BMW X3 M: Folgt bald auf der neuen E-Architektur. Dürfte ein extrem schwerer Brocken werden.
  • BMW X5 M (ab 2028): Kommt angeblich komplett ohne Verbrenner. Ob die Kundschaft das in dieser Preisklasse schluckt, bleibt abzuwarten.
  • S58 & S68 Motoren: Die Lebensversicherung für Petrolheads. Die Sechs- und Achtzylinder schaffen die Euro-7-Norm und laufen bis tief in die 2030er.

Die roten Plus- und Minus-Wippen hinter dem Lenkrad sind keine billige Deko. Sie steuern ein strukturiertes Beschleunigungsfenster. Bei vier Elektromotoren und brachialer Leistung brauchen Fahrer auf der Rennstrecke spürbare Anhaltspunkte.

Ein E-Auto zieht völlig linear durch. Das fühlt sich bei hohem Tempo schnell abstrakt an. Simulierte Gangwechsel erzeugen harte Zäsuren, die das Geschwindigkeitsgefühl haptisch und akustisch zurückbringen.

Enthusiasten vermissen beim E-Sportler oft die echte Dramatik. München mischt deshalb sogar Sounds alter Reihensechszylinder und V8-Motoren neu zusammen. Porsche und Audi verzichten beim Taycan und RS e-tron GT komplett auf diese Spielereien. Sie liefern ein extrem emotionales Fahrerlebnis, ganz ohne künstliche Leistungsdrosselung für Fake-Schaltrucke.

Wer diese Retro-Show im Cockpit lächerlich findet, fasst die Wippen einfach nicht an. Die Simulation klebt strikt an bestimmten Fahrmodi. Wer die Gänge ignoriert, bekommt das volle, ununterbrochene Drehmoment.


Quelle: BMWBLOG

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