Oppo Find X10: Drei Modelle, Launch am 22. September

Oppo hat den Termin fix gemacht. Am 22. September um 19 Uhr chinesischer Zeit startet die Find-X10-Serie offiziell in China. Dazu kommen die Watch S2 und die Enco X4. Drei Smartphones stehen im Fokus: das Find X10, das Find X10 Pro Max und das neue Find X10 E. Ein klassisches Pro-Modell fehlt zum Start. Das Pro Max wird als Kamera-Flaggschiff positioniert, das Standardmodell als Mittelbau, das E als Einstieg.
Die Vorbestellungen laufen bereits. Preise hat Oppo noch nicht genannt. Offizielle Pressebilder und ein Teaser-Video zeigen die finalen Designs. Das Pro Max trägt ein quadratisches Kameramodul mit drei Sensoren. Blitz und Zusatzsensoren sitzen daneben in einer pillenförmigen Einheit. Die weiße Moon-White-Variante ist die Hasselblad-Edition mit Dual-Tone-Glas und vertikalem Schriftzug. Light Titanium und Warm Orange kommen ohne diesen Zusatz. Das Standard-Find X10 setzt auf ein rechteckiges Plateau mit getrennten Modulen. Das E erinnert optisch stärker an den Vorgänger.
Vier Farben, unterschiedliche Speicher
Die Serie kommt in Moon White, Warm Orange, Ice Blue und Light Titanium. Das Find X10 gibt es in Orange, Ice Blue und Light Titanium. Das Pro Max in Moon White, Warm Orange und Light Titanium. Das E nur in Ice Blue und Light Titanium. Beim Speicher sind Find X10 und Pro Max identisch: 12/256 GB, 12/512 GB, 16/512 GB und 16/1 TB. Das E stoppt bei 12/256 GB und 16/512 GB.
Beide oberen Modelle setzen auf Hasselblad Ultra-Clear Original Camera. Das Find X10 bekommt zwei 200-MP-Sensoren (Haupt und Tele). Das Pro Max drei 200-MP-Sensoren. Beide nutzen die zweite Generation des Danxia-Spektralsensors mit 24 Kanälen. Das Pro Max erhält zusätzlich einen neuen Farbsensor. Die Displays kommen von Tianma und heißen Tiangong Screen 2.0. Weniger Blaulicht, bessere Darstellung bei niedriger Helligkeit. Beim Find X10 schrumpfen die Ränder auf allen vier Seiten auf 0,99 mm – die dünnsten in der Find-Serie bisher. Das Pro Max liegt bei 1,15 mm.



Der Akku des Find X10 liegt bei 8000 mAh. Oppo spricht von fünf Jahren normalem Betrieb. Ähnliche Werte gelten für das Pro Max. Geekbench-Einträge deuten auf unterschiedliche Chips hin: Das Find X10 (PMW110) läuft auf einem MT6993, der zum Dimensity 9500 passt. Das Pro Max (PMX110) auf dem MT6995 – dem erwarteten 2-nm-Dimensity 9600 Pro. Beide mit 16 GB RAM und Android 17. Zum E fehlen noch klare Chip-Daten.
Die frühere Planung mit vier Displaygrößen und massiven Akkus zeigt, wohin die Serie schon länger zielte. Die vier Displaygrößen und massive Akkus waren bereits im Frühjahr Thema. Jetzt wird klar, dass Oppo die Palette nach unten erweitert und das klassische Pro überspringt.
Kamera-Ambitionen und offene Fragen
Das Pro Max soll mit drei 200-MP-Sensoren neue Maßstäbe setzen. Ein 1/1,3-Zoll-Samsung-ISOCELL-HPC als Hauptkamera mit f/1,5 und 17 EV Dynamikumfang, dazu Tele und Ultraweitwinkel ebenfalls mit 200 MP. Der Telekonverter für das Pro Max ist bereits teaserartig zu sehen. Er verdeckt den neuen Farbsensor und Blitz nicht mehr. Ob sich der Zoomfaktor geändert hat, bleibt offen.
Frühere Gerüchte um ein wackelndes Topmodell und laufende Kamera-Experimente wirkten zeitweise destabilisierend. Die Kamera-Experimente und das wackelnde Topmodell zeigten, dass Oppo intern noch justierte. Der finale Lineup mit Pro Max, Standard und E wirkt jetzt klarer. MediaTek bleibt die Basis – mit dem 2-nm-Chip im Topmodell als klarer Leistungsvorsprung.
Oppo hat den Termin und die Designs bestätigt. Die restlichen Specs, Preise und die globale Roadmap folgen am 22. September. Bis dahin bleibt die Serie ein klarer Fokus auf Kamera und Ausdauer – mit einem ungewöhnlichen Drei-Modell-Setup ohne klassisches Pro.
Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen
Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!
