Pixel 11: Google verkauft alte Kamera-Filter als Innovation
Google baut beim Pixel 11 erneut die Kamera-Software um. Neben den üblichen KI-Versprechungen sticht vor allem eine Funktion heraus: Über die neuen Pixel Camera Looks wählt man künftig schon vor dem Auslösen den passenden Bildstil.
Um es ohne PR-Sprech zu sagen: Google spendiert der eigenen Kamera-App endlich das, was die Konkurrenz seit Jahren anbietet – frei wählbare Farbprofile. Bisher war man stur an die extrem realistische, oft etwas kühle Pixel-Standardabstimmung gebunden. Wer Kontrast oder Wärme wollte, musste im Nachgang manuell bearbeiten. Das wurde aber auch Zeit.
Was Googles zehn Kamera-Profile im Alltag bringen
Insgesamt liefert Google zehn verschiedene Stile. Neben dem gewohnten Standard-Modus stehen drei feste Profile bereit: „Natürlich“ für dezentere Details, „Schatten“ für härtere Kontraste und „Vanille“ für einen warmen Vintage-Ton.
Damit das Ganze nicht wie ein billiger Social-Media-Filter aussieht, greift Google tief in die Signalverarbeitung ein. Das System verrechnet für einen minimalistischeren Look schlicht weniger Einzelbilder und nutzt überarbeitete Farbtabellen, um echte analoge Filmchemie nachzubilden.
Ergänzend dazu stehen sechs anpassbare Vorlagen zur Verfügung: Digi, Black Tie, Minimal, Editorial, Classic und Velvet. Diese dienen als Basis und lassen sich nach eigenem Geschmack feineinstellen.
Warum der Kamera-Skeptizismus beim Pixel 11 bleibt
Wer genau hinsieht, erkennt das Muster: Das Prinzip gleicht der kürzlich gestarteten Snapseed Kamera aufs Haar. Auch Apple und Fujifilm fahren diese Schiene seit langer Zeit mit Erfolg. Für den Alltag ist das extrem praktisch, weil es Zeit bei der Nachbearbeitung spart.
Preislich und technisch bleibt es aber eine reine Software-Kosmetik. Ob man das als echten Meilenstein verkaufen muss? Wohl kaum. Es ist ein nützliches Komfort-Feature, aber meilenweit von einer echten Hardware-Revolution entfernt.
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Ja das kommt mir heute auch so vor. Fühlt sich fast wie klickbait an, irgendwas gegen die Pixel posten damit wir drauf klicken. Was sollen Apple Jünger den sagen wenn die neusten Innovationen meistens schon Jahrelang bei Android zu finden sind. Also Schmidti, nix gegen fundierte Kritik, aber dann sachlich bleiben und die Dinge im richtigen Kontext setzen. Sonst wirkt das alles sehr unseriös… lg
Mist, wieder auf einen Click-Bait reingefallen. Ich muss mir echt angewöhnen, Links zu diesem Blog anzuklicken. Früher war er gut, jetzt gefühlt jeder zweite Beitrag Click-Baits.
Aber ist doch klar: Stimmungsmache gegen das neue Modell klickt jeder an, um sich vorher zu informieren.
Bitte wieder zurück zur alten Beitragsqualität. Danke.
Ich glaube, der Herr Autor sucht sich jedenfalls bei Pixel nur die schlechtesten Sachen heraus..
Ja, die erwähnten Filter sind per se nicht neu, dennoch haben sie angeblich eine bessere Einstellbar.
Aber das die Hauptkamera verbessert wurde wird wohl absichtlich nicht erwähnt.. wäre ja eine positive Meldung.
Sehe ich genauso, man kann alles schlecht reden. Vielleicht sollte er mehr über die tollen iPhones schreiben. Dort gibt es nur Intonation im Überfluss. 😉