Google Pixel: Absurder KI-Zwang verdirbt Fotos – so schaltet ihr das ab

Google Pixel 11-Reihe mit der Pixel Watch 5
Quelle: Google
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Googles Pixel-Smartphones waren jahrelang die unangefochtenen Könige für schnelle Schnappschüsse: Draufhalten, abdrücken und das Foto sitzt. Doch Google übertreibt es aktuell massiv mit generativer Software und drückt uns KI-Funktionen auf, die niemand bestellt hat.

Wenn auf einem Familienfoto der Kopf eines Kindes plötzlich mitten in einem iPad landet oder Personen ungefragt neue Tattoos auf dem Arm tragen, kippt smarte Fotografie ins Absurde. Ich will ein ehrliches Foto meiner Erinnerung und keinen surrealen Entwurf aus Googles Rechenzentrum.

Wenn Algorithmen halluzinieren: Die Kehrseite von Googles Foto-Wahn

Auf dem Papier klingt computergestützte Fotografie genial. Google beherrschte das feine Ausbalancieren von Schatten und Dynamik wie kaum ein zweiter Hersteller. In der Praxis greifen Kamera-App und Google Fotos inzwischen aber so aggressiv ein, dass man von Fotografie kaum noch sprechen kann.

Dass viele Nutzer ohnehin permanente KI-Funktionen auf dem Google Pixel ausschalten, um Akku und Nerven zu sparen, ist das eine. Wenn die Software aber Gesichter verzieht und Bildfehler produziert, reicht es mir persönlich gewaltig. Zum Glück lässt sich der KI-Spuk mit wenigen Handgriffen beenden.

Auto Best Take & Top Shot: Schluss mit der ungefragten Bastelei

Den größten Ärger bei Gruppenbildern macht die Funktion Auto Best Take. Das Feature feierte ab dem Pixel 10 Premiere und löste das manuelle Best Take des Pixel 9 ab. Das System knipst heimlich Serienbilder und montiert eigenmächtig Köpfe aus verschiedenen Aufnahmen zusammen, damit theoretisch jeder lächelt.

Das Ergebnis sieht oft genug nach billiger Photoshop-Bastelei aus. In meinen Augen hat das mit Schnappschüssen nichts mehr zu tun. Wer die Kontrolle zurückhaben will, schaltet das Ding ab:

  1. Pixel Kamera-App öffnen.
  2. Unten links auf das Zahnrad tippen.
  3. Das Drei-Punkte-Menü für die erweiterten Einstellungen öffnen.
  4. Zum Bereich Fotos scrollen.
  5. Den Schalter bei Auto Best Take auf Aus legen.

Wer wirklich Ruhe will, packt das Problem an der Wurzel und schaltet Top Shot ab. Die Serienbild-Pufferung ist nämlich die technische Basis, auf der Googles Bildbastelei überhaupt erst aufsetzt. Tippt dafür im Schnelleinstellungs-Menü der Kamera einfach auf das Top-Shot-Symbol (Kreis mit Querstrich).

Trotz der letzten Updates der Pixel Camera bleibt diese Automatik standardmäßig aktiv. Google will dem Nutzer das Denken abnehmen – selbst wenn das Bild am Ende unbrauchbar ist.

Magic Capture auf dem Pixel 11: Auto Edit gehört abgedreht

Noch dreister agiert Google auf der aktuellen Flaggschiff-Generation. Was damals im Rahmen der Kamera-Technologien der Pixel-10-Reihe als Meilenstein gefeiert wurde, treibt der Konzern auf dem elften Modell auf die Spitze. Wer ein Gerät der Pixel 11-Serie nutzt, findet tief im Menü die Option Auto Edit unter dem Banner Magic Capture.

Googles Versprechen lautet hier: „Beste Momente automatisch verbessern“. Für mich ist das schlicht Quatsch. Ein Algorithmus weiß nicht, welche Lichtstimmung oder Bildkomposition ich im Sinn hatte. Stattdessen werden Kontraste plattgebügelt und Farben unnatürlich hochgezogen.

So dreht ihr Auto Edit ab:

  1. Kamera-App starten.
  2. Über das Zahnrad in die Einstellungen gehen.
  3. Das Drei-Punkte-Menü antippen.
  4. Den Bereich Magic Capture suchen.
  5. Den Schalter bei Auto Edit deaktivieren.

Erst danach arbeitet das mächtige Kameramodul des Pixel 11 wieder so, wie man es von einem echten Smartphone-Flaggschiff erwartet. Ganz ohne Rechenschritte kommt ein Pixel zwar nie aus, aber den generativen KI-Wildwuchs habt ihr damit wirksam lahmgelegt.

Wie seht ihr das: Nutzt ihr Googles automatische Bildbearbeitung noch oder knipst ihr eure Fotos längst wieder ohne KI-Tricks?

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