Poco F8 Ultra: Gaming-Smartphone versagt im Stress-Test

Poco F8-Serie
Quelle: Poco

Das Poco F8 Ultra von Xiaomi setzt auf den aktuell leistungsfähigsten Android-Chip, den Snapdragon 8 Elite Gen 5 mit Adreno 840 GPU. Diese Kombination macht das Gerät zu einem klaren Kandidaten für mobiles Gaming. Ergänzt wird die Ausstattung durch ein 6,9-Zoll-AMOLED-Display und ein Bose-2.1-Soundsystem, das für ein intensives Spielerlebnis sorgt. Zusätzlich integriert Poco den VisionBoost D8-Chip, der die Performance weiter steigern und Funktionen wie Super-Auflösung bereitstellen soll.

In synthetischen Tests zeigte sich jedoch ein anderes Bild. Beim 3DMark-Stresstest stiegen die Temperaturen auf bis zu 49,8 Grad Celsius, wodurch fast alle Durchläufe vorzeitig beendet wurden. Das weckte Zweifel, wie sich das Smartphone im Alltag beim Spielen verhält. Ein Praxistest mit dem grafisch anspruchsvollen Titel Genshin Impact brachte mehr Klarheit. Bei maximalen Einstellungen und einer Zielrate von 60 FPS erreichte das Gerät konstant 40 Bilder pro Sekunde. Diese Werte blieben stabil, auch wenn der Super-Auflösungsmodus aktiviert war. Der integrierte Game Turbo Manager zeigte hingegen fälschlicherweise 120 FPS an, was sich als irreführend herausstellte.

Im Super-Auflösungsmodus war keine höhere Auflösung sichtbar, jedoch eine deutliche Verbesserung bei Texturen. Positiv fiel die Temperaturentwicklung auf: Das Gehäuse blieb durchgehend kühl und erreichte maximal 34,7 Grad Celsius. Damit opfert das Poco F8 Ultra zwar etwas Framerate, bietet aber eine hervorragende Wärmeentwicklung. Für ein Spiel wie Genshin Impact, das nicht auf schnelle Shooter-Mechaniken setzt, ist dieser Kompromiss durchaus akzeptabel. Trotz der Schwächen im Stresstest zeigt sich das Gerät im Alltag als zuverlässiges Gaming-Smartphone.


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