VW: Vehicle-to-Grid (Bidirektionales Laden) senkt Ladekosten radikal

Volkswagen macht das Elektroauto endlich zur Sparkasse auf Rädern. Ab dem vierten Quartal 2026 startet der Konzern über seine Marke Elli den offiziellen Einstieg in den deutschen Energiemarkt. Besitzer eines ID.-Modells können dann Strom nicht nur ziehen, sondern aktiv ins Netz einspeisen und dafür eine satte Vergütung kassieren.
Wer sein Fahrzeug als mobilen Speicher zur Verfügung stellt, soll laut Marktprognosen zwischen 700 und 900 Euro im Jahr verdienen können. Das klingt nach einem fairen Deal, um die ohnehin hohen Anschaffungskosten für Stromer abzufedern. Meiner Meinung nach ist dieser Schritt längst überfällig, da E-Autos den Großteil des Tages ohnehin nur ungenutzt in der Gegend herumstehen.
Technisch sind bereits rund eine Million MEB-Fahrzeuge für dieses bidirektionale Laden vorbereitet. Die Software-Version 6 soll die Funktion demnächst für noch mehr Batteriegrößen freischalten. Volkswagen beruhigt zudem Skeptiker und verspricht, dass spezielle Schutzsysteme den Verschleiß des teuren Akkus im Zaum halten.
Für den Betrieb ist ein intelligentes Messsystem zwingend erforderlich. Elli vermittelt hierfür passende Partner, die den Smart Meter innerhalb weniger Wochen installieren sollen. Dass VW hier Tempo macht, ist sinnvoll, da in Deutschland jährlich gigantische Mengen an Ökostrom ungenutzt verpuffen. Vorregistrierungen sind ab Juni 2026 möglich, was den Druck auf die Konkurrenz ordentlich erhöhen dürfte.
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