Polestar-Kehrtwende: Endlich fliegen die Touch-Flächen vom Lenkrad

Polestar schmeißt die unbeschrifteten Touch-Flächen vom Lenkrad des Polestar 3 und verbaut wieder echte Knöpfe. Der schwedische Elektroautobauer reagiert damit direkt auf wütende Kundenberichte. Minimalismus im Cockpit stürzt im echten Auto-Alltag regelmäßig ab, wenn man simple Funktionen nicht blind bedienen kann.
Der Hersteller plant in den nächsten zwei Jahren vier Neuanreize, darunter den Crossover Polestar 7 und eine Generalüberholung des Polestar 2. Wichtiger als neue Karosserien ist die Korrektur der aktuellen Software-Mängel. Chef Michael Lohscheller zieht die Notbremse bei Fehlern wie der streikenden Erkennung des digitalen Schlüssels.
Echte Schalter schlagen den Touch-Wahn
Die bisherigen Sensorfelder im aktuellen SUV-Modell nervten Fahrer durch Fehlbedienungen beim Lenken. Ab dem Modelljahr 2026 verbaut Polestar klassische, fühlbare Tasten für Tempomat und Anzeigen. Der Hersteller folgt dem Vorbild von Volkswagen und Mercedes, die den Touch-Wahn auf dem Lenkradkranz ebenfalls beendeten.
- Polestar 3: Modelljahr 2026 erhält mechanische Lenkradtasten mit klarer Beschriftung.
- Zukunftspläne: Kommende Modelle wie der Polestar 5 GT und der Polestar 4 übernehmen den neuen Tasten-Kurs.
- Fokus-Wechsel: Basis-Assistenten (ADAS) werden stabilisiert, autonomes Fahren rückt nach hinten.
Knöpfe bedeuten Sicherheit beim Fahren
Ein Auto ist kein Smartphone auf Rädern. Wichtige Fahrzeugfunktionen verlangen blinde Bedienbarkeit ohne sekundenlangen Blickverlust zur Straße. Polestar korrigiert das überzogene Clean-Design im Innenraum spürbar spät, aber konsequent. Tesla zeigt am Steuer seit Jahren, dass physische Scrollräder fehlerfreier funktionieren als kapazitive Touch-Wüsten.
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