PS5-Jailbreak für Firmware 12.70 ist da – aber eine Stunde warten? Echt jetzt?

Sony PlayStation 5 Pro mit Cotnroller
Quelle: Sony
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Eine Stunde warten, nur um seine eigene Konsole zu hacken. Genau das verlangt der neue PS5-Jailbreak für Firmware 12.70 von seinen Nutzern. Die Szene hat mit Y2JB und P2JB einen Weg gefunden, aktuelle Firmware-Stände zu knacken. Lange galt das als nahezu unmöglich.

Lange Zeit hieß es: Wer auf aktueller Firmware unterwegs ist, hat bei der PS5 keine Chance. Mit der Kombination aus Y2JB und P2JB ändert sich das jetzt zumindest für Firmware 10.20 bis 12.70. Homebrew-Apps und bekannte Payloads laufen damit wieder. Auf einen komfortablen Hack wie bei alten PlayStation-Generationen darf trotzdem niemand hoffen.

Zwei Exploits, ein Ziel – aber kompliziert

Y2JB ist der Userland-Exploit, P2JB der Kernel-Exploit. Erst beide zusammen ergeben einen vollständigen Jailbreak. Y2JB allein verschafft nur eingeschränkten Zugriff, ohne Kernel-Ebene läuft kein Homebrew.

Genau hier liegt der Knackpunkt bei Firmware 13.40. Y2JB läuft zwar auch dort, ein Kernel-Exploit fehlt aber bislang komplett. Wer auf dieser Version sitzt, schaut also weiterhin in die Röhre – trotz aller Schlagzeilen in sozialen Netzwerken.

P2JB nervt: 50 Minuten Wartezeit sind die Realität

Der Name ist Programm: P2JB steht für „Patience To Jailbreak“. Rund 50 Minuten dauert die Prozedur laut Entwicklern, manche Nutzer berichten von noch mehr. Während dieser Zeit sollte die Konsole möglichst ruhig bleiben.

Scheitert der Versuch, beginnt die Wartezeit von vorn. Mit alten Exploits, die in Sekunden durchliefen, hat das nichts mehr zu tun. Wer abends schnell noch Homebrew starten will, braucht hier definitiv andere Pläne.

  • Firmware 10.20 – 12.70: Vollständiger Jailbreak mit Y2JB + P2JB möglich – die einzige Gruppe, die wirklich profitiert.
  • Firmware 13.40: Nur Y2JB läuft, Kernel-Zugriff fehlt – Hype in sozialen Medien ist hier schlicht verfrüht.
  • Digital Edition: Kein Blu-ray-Laufwerk nötig – für diese Nutzergruppe ein klarer Pluspunkt gegenüber älteren Hack-Methoden.

Tethered Jailbreak: Nach jedem Neustart von vorn

Sony dürfte sich freuen: Der Jailbreak überlebt keinen Neustart. Wer die Konsole ausschaltet, muss die komplette Prozedur samt 50-minütiger Wartezeit erneut durchlaufen. Von dauerhaftem Systemzugriff, wie ihn manche aus älteren Konsolengenerationen kennen, ist man hier weit entfernt.

Bei der PS Vita oder frühen PS4-Modellen reichte oft ein einmaliger Eingriff. Bei der PS5 zahlt man diesen Komfortverlust jedes Mal aufs Neue – ein Punkt, an dem Sonys Sicherheitsarchitektur der Szene noch klar überlegen ist.

Vorsicht bei der Installation: Datenverlust droht

Y2JB läuft in Version 1.6 jetzt auch auf neueren Firmware-Ständen. Die Installation läuft meist über eine präparierte Backup-Wiederherstellung. Genau hier warnt OneJailbreak vor einem ernsten Problem.

Das Einspielen kann die Konsole auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Spielstände, installierte Titel, lokale Daten – alles weg, wenn vorher kein eigenes Backup existiert. Wer hier schludert, verliert unter Umständen Hunderte Stunden Spielfortschritt unwiederbringlich.

Firmware-Update? Bloß nicht!

Wer aktuell auf Firmware 12.70 oder niedriger sitzt, sollte die Finger von Sonys Updates lassen. Ein Wechsel auf 13.40 bedeutet automatisch: Kernel-Zugriff und vollständiger Jailbreak sind erstmal futsch. Neue Exploits erscheinen erfahrungsgemäß zuerst für ältere Firmware-Versionen – wer aktualisiert, wartet oft am längsten.

Im Vergleich zur Nintendo Switch, wo gepatchte Hardware-Exploits oft dauerhaft erhalten bleiben, wirkt die PS5-Szene fast schon wie auf Bewährung. Sony muss nur einmal patchen, und die ganze Mühe der Szene war umsonst.


Quelle: Tarnkappe.info

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