Samsung Galaxy S26 Ultra im Teardown: Versteckte Kamera-Revolution und Hardware-Upgrades [Video]

Samsung Galaxy S26 Ultra Family
Quelle: Samsung
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Samsung hat bei der Präsentation des Galaxy S26 Ultra ein entscheidendes Detail fast verschwiegen: Die Hardware der Periskop-Kamera liefert 37 % mehr Licht. Während das Marketing sich in KI-Floskeln verlor, zeigt ein Blick ins Innere die neue ALOP-Technologie. „All Lenses On Prism“ ordnet die Linsen direkt auf dem Prisma an, was die Blende von f/3.4 auf f/2.9 verbessert und das Modul gleichzeitig um 22 % verkürzt. Das sorgt für deutlich bessere Ergebnisse bei schlechten Lichtverhältnissen, auch wenn Apple mit f/2.8 auf dem Papier noch minimal die Nase vorn hat.

Ein genauerer Blick auf das Display offenbart jedoch einen Kompromiss. Die neue Blickschutzfunktion scheint die Antireflexbeschichtung des Vorgängers gekostet zu haben. Unter dem Mikroskop zeigt sich, dass im Privacy-Modus etwa die Hälfte der Pixel für die Helligkeit verloren geht. Das Panel wirkt dadurch im Alltag weniger blendfrei als noch beim S25 Ultra. Wer Zubehör weiterverwenden möchte, erlebt beim S Pen eine Überraschung: Der alte Stift ist dicker und passt nicht mehr in den neuen Schacht.

Die Ingenieure haben im Gehäuse ordentlich aufgeräumt. Die Dampfkammer zur Kühlung ist um 15 % gewachsen und bietet eine um 21 % höhere Wärmeleistung. Beim Akku bleibt es zwar bei 5.000 mAh, aber Samsung erhöht die Ladeleistung endlich auf 60 Watt. Dafür kommen nun zwei Stromanschlüsse zum Einsatz, um die Hitzeentwicklung zu kontrollieren. Positiv fällt auf, dass sich der Akku dank vorbildlicher Laschen kinderleicht entnehmen lässt.

Weitere Details betreffen das kabellose Laden, das nun mit 25 Watt statt 15 Watt arbeitet. Das Gehäuse ist nach IP68 zertifiziert, wobei der S-Pen-Schacht separat abgedichtet bleibt. Im Inneren sorgen Schaumstoffkugeln in den Lautsprechern für einen volleren Klang ohne Blech-Charakter. Trotz dieser soliden Verbesserungen bleibt ein fader Beigeschmack beim Preis von weit über 1000 Euro Wer ein Gerät aus den letzten zwei Jahren besitzt, findet hier zwar spannende Technik, aber kaum einen zwingenden Grund für den Neukauf.

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