Galaxy S27 Ultra: Kopiert Samsung das iPhone 17 Pro und gibt es selbstheilendes Glas?

mögliches neues Kamera-Design des kommenden Samsung Galaxy S27 Ultra
Quelle: X/Twitter @Chrisblinkz99
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Samsung stellt die Galaxy-Reihe für das Frühjahr 2027 offenbar komplett auf den Kopf. Während die aktuelle Generation noch frisch am Markt ist, haben die bekannten Leaker Ice Universe und Sonny Dickson erste CAD-Zeichnungen der kommenden S27-Serie veröffentlicht. Die Entwürfe zeigen nicht nur ein radikal verändertes Kameradesign mit einer durchgehenden Insel im Stil des iPhone 17 Pro, sondern verraten auch eine Umstrukturierung des gesamten Lineups.

Vier Modelle und der Trick mit dem Pro

Samsung erweitert die Familie erstmals auf vier Smartphones: Galaxy S27, S27+, S27 Pro und S27 Ultra. Das neue Pro-Modell dient dabei als Bindeglied, rückt optisch nah an das Ultra heran, verzichtet aber laut den Insidern konsequent auf den S Pen. Das dürfte den meisten Nutzern herzlich egal sein – weniger Stift bedeutet schließlich mehr Platz im Gehäuse für einen größeren Akku. Das wurde aber auch Zeit.

Technisch baut Samsung allerdings eine deutliche Absperrung zwischen den beiden Top-Geräten auf. Während das Galaxy S27 Pro mit einem Standard-M16-OLED-Panel, einem 12-MP-Teleobjektiv (3x Zoom) und 45-Watt-Laden auskommen muss, bekommt das Galaxy S27 Ultra das volle Programm: Ein energieeffizienteres M16 E7 OLED-Display (20 % sparsamer), 60-Watt-Laden sowie ein massives Kamera-Upgrade auf den neuen 200-MP-ISOCELL-Hauptsensor und eine 50-MP-Periskop-Kamera (5x Zoom).

Selbstheilendes Display gegen Mikrokratzer

Neben der Optik sorgt ein Leak des Insider-Accounts @phonefuturist für Aufsehen: Samsung entwickelt zusammen mit Corning offenbar eine neue Gorilla Armor-Generation mit integrierter Scratch Recovery. Feine Mikrokratzer im Displayglas, die durch Staub oder Schlüssel in der Hosentasche entstehen, sollen sich durch eine spezielle Beschichtung von selbst regenerieren.

Ob man das wirklich braucht? Wenn es endlich den Nervkram mit Schutzfolien beendet, ist das ein echter Gewinn für den Alltag. Noch handelt es sich um ein unconfirmed Gerücht aus der Zuliefererkette, doch Corning und Samsung nutzten schon frühere Ultra-Generationen als Premierenspielwiese für neue Glas-Technologien. Die Wahrscheinlichkeit für ein solches Exklusiv-Feature beim Ultra steht also gut.

Ein Preisschock von 200 Dollar beim Ultra

Der eigentliche Haken offenbart sich bei den geleakten US-Preisen. Das Basis-S27 startet weiterhin bei 899 US-Dollar, das Plus bei 1.099 US-Dollar. Das neue Galaxy S27 Pro übernimmt mit 1.299 US-Dollar exakt die bisherige Preisstufe des Ultras. Das bedeutet im Umkehrschluss: Das Galaxy S27 Ultra klettert auf astronomische 1.499 US-Dollar.

Ein Preissprung von 200 Dollar ist preislich leider völlig daneben. Samsung nutzt die Einführung des Pro-Modells als Hebel, um das Ultra-Modell endgültig in ein absolutes Luxussegment zu drücken. Wer die beste Kamera und den S Pen will, muss künftig deutlich tiefer in die Tasche greifen.

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