Samsung Galaxy Tab S12 Ultra: Gleiches Gehäuse und lahmes Laden – und das verlorene Duell gegen Apples M-Klasse

Samsung serviert uns mit dem Galaxy Tab S12 Ultra offenbar das nächste teure Aufguss-Produkt des Jahres. Wer über 1.300 Euro für ein Android-Tablet auf den Tisch legt, will keine recycelte Hardware aus dem Vorjahr mit einer dämlichen Display-Notch. Genau das steht uns laut aktuellen CAD-Leaks im Herbst aber bevor.
Gleiches Gehäuse, lahmes Laden: Die nackte Verweigerung von Innovation
OnLeaks hat die CAD-Daten geleakt. Das Gehäuse misst haargenau dieselben 326,3 x 208,5 x 5,1 Millimeter wie beim Tab S11 Ultra. Samsung recycelt also einfach die alte Hülle.
Stillstand pur.
Aber der echte Aufreger wartet an der Steckdose. Samsung mutet uns bei einem gigantischen 11.600-mAh-Akku ernsthaft wieder nur mickrige 45 Watt Ladeleistung zu. Im Jahr 2026 ist das schlicht eine Frechheit. Wer hat bitteschön Lust, stundenlang neben der Steckdose zu campieren, nur weil Samsung beim Laden knausert?
Der Notch-Quatsch und das nutzlose Kamera-Alibi
Die hässliche Träne im Display bleibt. Samsung klebt die 12-Megapixel-Frontkamera wieder in eine Notch an der Längsseite des 14,6-Zoll-AMOLED-Bildschirms. Ein optischer Kompromiss, den heute niemand mehr sehen will.
Auf der Rückseite prangen derweil zwei Kameralinsen mit 13 und 8 Megapixeln. Komplett überflüssig. Wer schleppt ein riesiges Blechtablett durch die Gegend, um damit ernsthaft Fotos zu knipsen? Für ein paar schnelle Dokumenten-Scans hätte eine einzelne, einfache Linse völlig gereicht. Der Rest ist reine Kosmetik fürs Datenblatt.
Die bittere Wahrheit hinter Samsungs Alibi-Tablet
Der Wechsel auf den MediaTek Dimensity 9500 ist das einzige echte Upgrade. Doch dieser Chip verliert das Duell gegen Cupertino, noch bevor das Gerät überhaupt im Laden steht. Apples M5-Prozessor rennt dem Dimensity 9500 mit 56 Prozent mehr CPU-Power und der doppelten Grafikleistung gnadenlos davon. Wer professionell arbeitet, greift also ohnehin zum iPad Pro.
Samsung hat keinen echten Plan mehr für seine Tablets. Das Tab S12 Ultra existiert nur, weil der Release-Zyklus es verlangt. Ein liebloses Alibi-Produkt, das im Regal verstaubt, während die Konkurrenz von Lenovo mit cleveren Konzepten vorbeizieht. Für 1.300 Euro ist das einfach zu wenig.
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