Samsung Galaxy Z Fold 8: Rekord-Ansturm lässt Apple alt aussehen

Pressebild des Samsung Galaxy Z Fold8, Galaxy Z Fold8 Ultra und Galaxy Z Flip8
Quelle: Samsung
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Falthandys nur eine teure Spielerei für Freaks? Wer das immer noch glaubt, sollte dringend einen Blick auf die aktuellen Zahlen werfen. In Südkorea hat Samsung mit der neuen Z8-Reihe gerade einen Ansturm ausgelöst, der selbst Optimisten überrascht: Vom 28. Juli bis zum 3. August gingen unfassbare 1,44 Millionen Vorbestellungen für das Galaxy Z Fold 8, das Fold 8 Ultra und das Z Flip 8 ein.

Dass damit der bisherige Rekord des legendären Galaxy Note 10 aus 2019 (1,38 Millionen Geräte) geknackt wurde, greift eigentlich noch zu kurz. Das Note 10 brauchte für diese Zahl nämlich volle elf Tage – Samsung hat die Marke diesmal in nur sieben Tagen abgeräumt. Umgerechnet bedeutet das einen Anstieg der täglichen Vorbestellungen um stramme 64 Prozent (von 125.450 auf über 205.700 Geräte pro Tag).

Das S26 hat das Nachsehen: Foldables werden zum Standard

Das ist nicht einfach nur ein guter Verkaufsstart, das ist eine Ansage an die gesamte Branche. Selbst die hauseigene S-Klasse sieht dagegen plötzlich blass aus: Das Galaxy S26 kam bei seinem Launch auf 1,35 Millionen Vorbestellungen. Und im Vergleich zur Vorjahresgeneration rund um das Fold 7 und Flip 7 (1,04 Millionen) hat Samsung sein Volumen fast verdoppelt.

Ich bin echt gespannt, wie man in Cupertino auf solche Meldungen blickt. Wenn im Heimatmarkt von Samsung selbst treue Fans klassischer Smartphones scharenweise zu den Klapp-Modellen wechseln, verliert das normale Riegel-Design Stück für Stück seinen Status als alternativloser Standard.

Das neue 4:3-Format löst das größte Foldable-Problem

Der Erfolg hat auch ein ganz konkretes Gesicht: Das Galaxy Z Fold 8 ist mit einem Anteil von knapp 70 Prozent der absolute Star im Line-up. Beim normalen Fold 8 stehen die Farben Cream und Graphite hoch im Kurs, beim Ultra-Modell greifen die Käufer vor allem zu Graphite und Violet Shadow.

Der Hauptgrund für den Hype dürfte am geänderten Display liegen. Samsung hat dem Hauptbildschirm endlich ein 4:3-Seitenverhältnis verpasst. Klingt nach einem kleinen Detail, macht in der Praxis aber den entscheidenden Unterschied: Kein verkrampftes Außendisplay mehr, keine seltsam abgeschnittenen App-Inhalte beim Multitasking. Das Fold fühlt sich dadurch innen endlich an wie ein echtes, kompaktes Tablet.

Gen Z greift zu: Falthandys sind im Mainstream angekommen

Besonders spannend finde ich aber die Käuferstruktur. Früher waren teure Foldables eher ein Spielzeug für ältere Enthusiasten mit großem Geldbeutel. Das hat sich gedreht: Laut Samsung stammen rund 50 Prozent aller Vorbestellungen auf Samsung.com aus der Altersgruppe der 10- bis 30-Jährigen.

Wenn die Gen Z freiwillig vierstellige Beträge für Falt-Smartphones hinlegt, zeigt das: Das Thema ist endgültig aus der Nerd-Ecke raus und im Mainstream gelandet. Mal sehen, ob dieser Schwung auch zu uns nach Europa überschwappt – da bin ich auf die ersten Verkaufszahlen der nächsten Wochen wirklich extrem gespannt.

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