Samsung kämpft gegen Chip-Knappheit und will eines seiner Displaywerke in eine Chipfabrik umwandeln

Samsung Logo vintage

Die derzeit weltweit anhaltenden Chip-Knappheit macht vielen Bereichen schwer zu schaffen. Nicht nur Heimelektronik und Smartphones sind betroffen, selbst bei der Automobilindustrie stehen teilweise die Bänder wegen fehlender Chips still. Samsung will jetzt aktiv was dagegen machen.

Die Hersteller von Halbleiterchips haben in den letzten Monaten ihr Bestes getan, um die Produktion hochzufahren. Samsung geht jetzt sogar noch einen Schritt weiter und plant, eines seiner LCD-Werke in Südkorea in eine Halbleiterchip-Fabrik umzuwandeln.

Samsung prüft derzeit, ob es das LCD-Werk von Samsung Display in Cheonan, Südkorea, in eine Halbleiterchip-Fabrik umwandeln kann. Seitdem Samsung Display beschlossen hat, von der LCD- auf die QD-OLED-Technologie umzusteigen, wird das Werk nicht mehr voll genutzt.

Da das Werk nicht voll ausgelastet ist und der Bau einer neuen Chipfabrik viel Zeit in Anspruch nimmt, will Samsung das Werk in Cheonan in eine Chipfabrik umwandeln. Das Unternehmen hat bereits eine Evaluierung durchgeführt, um zu sehen, ob das kurzfristig machbar ist.

Das Werk soll mit den notwendigen Änderungen zwei 300-mm-Foundry-Linien beherbergen könnte, was der Größe der S1-Linie von Samsung Foundry in Giheung, Südkorea, entspricht. Offenbar erwägt Samsung eine Erweiterung der 28-nm- und 14-nm-Produktion, da diese Prozesse profitabler sind als 7-nm- und 5-nm-Prozesse.

Quelle(n):
The Elec

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