Škoda Peaq auf erster Testfahrt: Das elektrische Familienauto greift mit 600 Kilometern Reichweite an

Skoda Peaq
Quelle: Škoda Auto Deutschland GmbH
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Škoda verabschiedet sich optisch vom klassischen Kleinwagen-Image und bringt im Herbst ein knapp fünf Meter langes Elektro-SUV auf den Markt. Der neue Škoda Peaq zielt direkt auf lukrative Flottenkunden ab und greift das Revier des bisherigen Dienstwagen-Königs Superb an. Optisch verzichten die tschechischen Designer auf einen klobigen Offroad-Look. Das Fahrzeug erinnert mit seiner fließenden Linie eher an einen aufgebockten Kombi. Diese Bauform versteckt die 4,87 Meter Außenlänge erstaunlich gut und überragt den Kodiaq dennoch um fast zwölf Zentimeter.

Unter dem Blech arbeitet die bekannte MEB-Plattform des Volkswagen-Konzerns. Die Ingenieure haben im Grunde den Enyaq gestreckt und modifiziert. Das resultiert in einem gewaltigen Radstand von fast drei Metern. Wer das Fahrzeug durch die Stadt manövriert, merkt davon im Cockpit recht wenig. Ein Wendekreis von 9,90 Metern und das anpassbare DCC-Fahrwerk kaschieren die physische Größe im Alltag hervorragend. Fahrer wählen zwischen verschiedenen Profilen und aktivieren im Sport-Modus direkt das praktische One-Pedal-Driving. Erste Testfahrten quittierte der Bordcomputer mit einem durchaus soliden Verbrauch von 17,8 Kilowattstunden auf 100 Kilometer.

Kunden wählen zum Marktstart aus drei Antriebsvarianten. Das vorläufige Volumenmodell Peaq 90 nutzt den effizienten AP550-Heckmotor mit 286 PS. Eine 86 Kilowattstunden fassende Batterie liefert die Energie für eine Reichweite von über 600 Kilometern. Eine optimierte Wärmepumpe senkt den Energiebedarf an kalten Tagen. Wer Allradantrieb bevorzugt, greift zur 299 PS starken Version mit zusätzlichem Frontmotor. Für den Einstieg parkt Škoda den Peaq 60x mit 204 PS und einem 58-kWh-Akku beim Händler. An der Schnellladesäule ziehen die großen Speicher bis zu 195 Kilowatt Spitzenleistung. Das füllt den Akku in flotten 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent.

Der Innenraum schluckt problemlos den Alltag als viel genutztes Familienauto. Käufer ordern den Stromer wahlweise mit fünf oder sieben Sitzen. Das Kofferraumvolumen beträgt bei der Variante mit zwei Sitzreihen gigantische 1010 Liter. Unter der vorderen Haube platziert Škoda endlich einen Frunk mit 37 Litern Fassungsvermögen für die Ladekabel. Bei der Materialwahl regiert der typische Konzern-Kompromiss. Sichtbare Flächen fassen sich hochwertig an, tiefere Regionen bestehen aus hartem Kunststoff. Clevere Details wie MagSafe-Ladeschalen und beflockte Türfächer werten den Nutzen auf.

Das Cockpit bricht mit alten Škoda-Traditionen. Ein hochkant verbauter Bildschirm mit 13,6 Zoll Diagonale dominiert das Armaturenbrett. Ein kompaktes Display hinter dem Lenkrad und ein Head-up-Display mit Augmented Reality ergänzen die auf Android Automotive basierende Software. Optional blicken Passagiere durch ein über zwei Quadratmeter großes Glasdach, das per Knopfdruck undurchsichtig verschleiert. Preislich peilen die Verantwortlichen eine absolute Gleichstellung zum Verbrenner an. Das Basismodell startet voraussichtlich bei etwa 50.000 Euro und kostet damit genau so viel wie ein vergleichbarer Kodiaq.

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