Skoda Peaq: Dieses Elektro-SUV attackiert die teure Konkurrenz über den Preis

Die komplette Seitenansicht des neuen Skoda Peaq in edlem Roségold-Kupfer. Das Crossover zeigt sein minimalistisches Design mit großen Bicolor-Aerofelgen und versenkbaren Türgriffen in der Abenddämmerung
Quelle: Škoda Auto Deutschland GmbH
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Skoda bricht mit dem neuen Peaq die Preisstruktur bei elektrischen Familien-SUVs auf. Der tschechische Automobilhersteller nennt in seinen offiziellen Launch-Spezifikationen einen Einstiegspreis von 49.900 Euro.

Das Fahrzeug basiert auf der MEB-Architektur des Volkswagen-Konzerns. Die Karosserie streckt sich auf eine Länge von 4,87 Meter.

Technische Daten und Antriebsvarianten im Vergleich

  • Peaq Selection 60 (450km Basis): Das Einstiegsmodell kombiniert 59 kWh Kapazität mit 150 kW Leistung. Pendler erhalten eine ausreichende Option. Der Preis bleibt fair.
  • Peaq 90 (640km Reichweite): Der große Heckantriebler bietet 86 kWh Netto-Energie für maximale Langstrecken. Diese Version meistert weite Strecken. Vielfahrer profitieren hier.
  • Peaq 90X (2.000kg Anhängelast): Die Allrad-Version mobilisiert 220 kW Gesamtleistung über zwei Elektromotoren. Kunden ziehen schwere Anhänger. Der Verbrauch steigt.

Skoda setzt bei beiden Batteriegrößen auf eine klassische NMC-Chemie aus Nickel, Mangan und Kobalt. Diese Zellchemie sichert eine stabile Entladerate bei Kälte. Ein aktives Thermomanagement reguliert die Zelltemperaturen während des Ladevorgangs.

Elektronisch versenkbare Türgriffe optimieren den Cw-Wert der aerodynamischen Silhouette. Die maximale DC-Ladeleistung beträgt 199 kW. Der Standard-Ladehub von 10 auf 80 Prozent dauert 28 Minuten.

Skoda geht beim bidirektionalen Laden einen ungewöhnlichen Sonderweg. Das Fahrzeug unterstützt V2G (Vehicle-to-Grid) über das Ladenetzwerk von Moon. Die Volkswagen-Tochter Elli bleibt außen vor. Die Mainzer Firma Ambibox liefert die notwendige Gleichstrom-Wallbox.

Die Konkurrenz verlangt für diese Größenklasse deutlich mehr Geld. Der Kia EV9 startet mit ähnlicher Reichweite erst bei 63.690 Euro. Hyundai verlangt für den Ioniq 9 sogar mindestens 69.850 Euro.

Fünf Personen nutzen ein Kofferraumvolumen von 935 Litern. Die optionale dritte Sitzreihe reduziert den Laderaum bei voller Belegung auf 299 Liter. Ein 37 Liter großer Frunk unter der Fronthaube nimmt das Ladekabel auf.

Das Cockpit verzichtet nicht komplett auf Tasten. Physische Bedienelemente für die Klimatisierung sitzen unter dem 13,6-Zoll-Infotainment-Bildschirm. Ein digitales 10-Zoll-Instrumentendisplay liefert die Basisdaten.

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