Škoda Peaq: Warum das neue Elektro-Flaggschiff ein harter Brocken wird

Škoda zeigt am 23. Juni das neue E-SUV Peaq. Der fast fünf Meter lange Siebensitzer soll das neue Flaggschiff der Marke werden. Bisher bauten die Tschechen eher vernünftige Alltagsautos. Mit dem großen Stromer greifen sie nun in der Oberklasse an.
Vorab trommelt der Hersteller laut mit Teststatistiken. Rund 1,5 Millionen Kilometer haben die Prototypen im ewigen Eis und in der Wüste abgespult. Das klingt nett, gehört heute bei der Fahrzeugentwicklung aber zum absoluten Standardprogramm.
Die Technik des Škoda Peaq im Überblick
- MEB+-Plattform: Die überarbeitete Volkswagen-Basis bringt effizientere Motoren und ein adaptives DCC-Fahrwerk. Das verspricht einen leisen Innenraum, löst das Ladeproblem der Konzernplattform aber nicht.
- Über 600 Kilometer Reichweite: Eine gute Ansage für die Langstrecke. Im echten Winterbetrieb schrumpft dieser Wert bei einem schweren Siebensitzer spürbar.
- Sieben Sitzplätze: Das macht das SUV zum echten Familientransporter. Damit wildert Škoda direkt im Revier des VW ID. Buzz.
- Integrierte Waschdüsen: Die Scheibenwischer erhalten erstmals eingebaute Düsen. Ein typisches Detail für die Marke, das im Alltag wirklich hilft.
Spannend wird das Thema Laden, denn der Peaq nutzt weiterhin das herkömmliche 400-Volt-System von Volkswagen. Marktkonkurrenten wie der Kia EV9 bieten längst moderne 800-Volt-Technik. Das bedeutet spürbar kürzere Ladestopps auf der Autobahn.
Am Ende entscheiden der Preis und die realen Verbrauchswerte über den Erfolg. Diese Karten hält Škoda bis zur Premiere am kommenden Sonntag noch verdeckt.
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