Sonys Smartphone-Geschäft hat endlich aufgehört zu schrumpfen

Sony war früher einer der größten Smartphone-Hersteller der Welt, aber in den letzten Jahren hat sich das Unternehmen zu einer Nischenmarke entwickelt.

Nun deuten neue Daten darauf hin, dass das Schlimmste endlich vorbei sein könnte.

Sony hat im Quartal bis zum 30. September 2020 600.000 Xperia-Smartphones ausgeliefert. Gemessen an den Millionen verkauften Einheiten von Apple und Samsung mag das nach nichts aussehen, aber es lässt sich gut mit früheren Ergebnissen vergleichen.

Im entsprechenden Quartal 2019 verkaufte Sony die gleiche Anzahl von Xperia-Smartphones, was bedeutet, dass die Verkäufe nach einem halben Jahrzehnt mit (fast) konstanten Rückgängen im Jahresvergleich endlich aufgehört haben zu schrumpfen.

In Anbetracht der Umstände ist das sicherlich keine leichte Leistung. Die Weltwirtschaft erholt sich immer noch von der COVID-19-Pandemie, und die Smartphone-Nachfrage ist noch nicht wieder ganz auf dem normalen Niveau.

Es gibt auch noch mehr gute Nachrichten. Die Xperia-Smartphone-Sparte erwirtschaftete im vergangenen Quartal einen Umsatz von 759,46 Millionen US-Dollar, was einen leichten Anstieg gegenüber den 746,04 Millionen US-Dollar des Vorjahres bedeutet.

Sony gab im August bekannt, dass seine Mobilfunksparte auf dem besten Weg sei, den ersten Jahresgewinn seit vier Jahren zu erzielen, und das ist nach den jüngsten Ergebnissen auch weiterhin der Fall.

Das japanische Unternehmen hat keine Prognosen für das laufende Quartal vorgelegt, aber mit der jüngsten Veröffentlichung vom Sony Xperia 5 II ist mit einem weiteren Umsatzsprung zu rechnen.

Quelle(n):
PhoneArena

Jörn Schmidt

Von Jörn Schmidt

Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines Honor View 20 mit Android 10

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