VW ID.3 GTI: Volkswagen bringt die Kult-Marke endlich zurück

VW ID. GTI Concept Logo
Quelle: Volkswagen AG
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Volkswagen beerdigt das ungeliebte GTX-Label und holt für den elektrischen ID.3 endlich das GTI-Logo aus der Schublade. Die Wolfsburger bestätigten nun offiziell, dass neben dem kommenden Basismodell ID.3 Neo auch eine Sportversion ohne den Neo-Zusatz anrollt. Wer also auf den GTI-Schriftzug am Heck gewartet hat, bekommt im Herbst 2026 endlich die passende Hardware geliefert.

Unter dem Blech steckt voraussichtlich die Technik des Cupra Born VZ, was 240 kW Leistung an der Hinterachse bedeutet. Ein Allradantrieb bleibt mangels zweitem Motor bei der MEB-Plattform leider weiterhin Wunschdenken. Ich finde das extrem schade, da ein echter GTI-Nachfolger auf der Straße eigentlich mehr Traktion vertragen könnte, um die 326 PS sauber zu sortieren.

Die Energie liefert wohl ein 79 kWh großer Akku, der den Stromer bis zu 630 Kilometer weit tragen soll. Während der reguläre ID.3 Neo bereits diese Woche debütiert, müssen Fans der GTI-Variante bis September warten. Meiner Meinung nach wirkt die Namensgebung im VW-Konzern aktuell völlig kopflos, da man den ID.3 konsequenterweise direkt in ID Neo hätte umtaufen sollen.

Das Sterben der GTX-Modelle ist damit besiegelt, auch wenn Volkswagen hierzu noch keine offizielle Grabrede hält. Das GTE-Branding der Hybride wäre für die ID-Reihe eigentlich die logischere Wahl gewesen, um Tradition und Elektro-Zukunft zu verknüpfen. Jetzt regiert eben wieder der GTI-Kult, egal ob mit oder ohne Verbrenner-Sound im Nacken.

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Ein Kommentar

  1. Technisch wird sich ggü. dem GTX-Antrieb bisher wohl nicht viel ändern. Die Traktion ist auf jeden Fall besser als bei Frontantrieb. So schlecht finde ich reinen Hinterradantrieb nicht, weil er mehr Reichweite hat als Allrad.

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