Twitter: Hälfte der Belegschaft entlassen, Twitter Blue mit Verifizierung für 7,99 Dollar angekündigt

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Quelle: Twitter

Jetzt geht es richtig rund bei Twitter! Nachdem Elon Musk den Kurznachrichtendienst nun doch gekauft hatte und gleich am ersten Tag wichtige Manager gefeuert hatte, folgte nun die große Entlassungswelle.

3.700 Mitarbeiter sind nun davon betroffen. Der Hauptgrund für die Entlassungen ist eine Kostenreduzierung. Kam natürlich gar nicht gut an bei der Belegschaft, viele haben sich einer Sammelklage gegen Musk wegen der Kündigung angeschlossen. Der Rest der Belegschaft, so ist zu hören, soll nun angeblich 80 Stunden die Woche arbeiten, bis es laut Musk wieder bergauf geht.

Doch das scheint das große Problem zu sein. Denn bereits kurz nach der Übernahme haben sich wichtige große Werbepartner (u.a. Volkswagen, Audi, Pfizer und auch United Airlines) dazu entschlossen, erstmal keine Werbung auf Twitter zu schalten. Musk bestätigte bereits, dass die zu massiven Umsatzverlusten geführt habe.

Und weil der Milliardär auch als bockig gilt, hat er diesen auch gleich mal gedroht – richtig clever die zu bedrohen, die die Kohle reinbringen. Schuld sind laut Musk Aktivistengruppen, naja wer’s glaubt. Er selbst und seine Aussagen würden da wohl eher als Grund herhalten.

Ein weiterer erste Schritt von Musk bei Twitter ist nun, dass jeder HansFranz für 7,99 Dollar im Monat einen blauen Verifizierungshaken bekommen kann. Was bisher nur großen und geprüften Unternehmen zugestanden wurde, kann dann nun also jeder bekommen. Da wird es dann also noch schwerer werden, geprüfte Inhalte erkennen zu können. Denn so könnte jeder Bekloppte oder Verschwörungstheoretiker und sogar noch schlimmer, Rassisten, ohne ohne Probleme an einen blauen Haken bekommen. Dieser würde so aber seinen wert und seine Bedeutung verlieren.

Aktuell hat es den Anschein, als ob Elon Musk mit Twitter ordentlich Geld machen will, aber genau das Gegenteil passiert. User wandern ab, Werbekunden springen ab und es sieht eher danach aus, als ob Twitter mit Vollgas gegen die Wand gefahren wird.

Ein wenig freuen würde ich mich ja schon, wenn er seine 44 Milliarden für Twitter in den Sand gesetzt hat und am Ende richtig, richtig viel Kohle verliert.

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