USA wollen Großbritannien wegen Huawei wirtschaftlich unter Druck setzen

Auch das neue Geheimdienstmaterial der USA gegen Huawei konnte die Briten nicht überzeugen. Daher wollen die USA nun andere Schritte einleiten, um Großbritannien zum „umdenken“ zu bewegen.

Es ist schon ein wenig befremdlich, wenn ein „Verbündeter“ mit allen Mitteln versucht, Einfluss auf Entscheidungen der Regierung zu nehmen. So wie nun mal wieder in Großbritannien.

Die USA wollen mit allen Mitteln verhindern, dass die Briten Huawei zum Ausbau des 5G-Netzes zulassen. Nachdem also die angeblichen Beweise des US-Geheimdienstes die britische Regierung nicht überzeugen konnten, soll es nun der wirtschaftliche Druck machen, den die USA ausüben wollen.

„Der Appetit auf ein US-britisches Handelsabkommen könnte dadurch sinken, dass Großbritannien bei Huawei eine falsche Entscheidung trifft“

Vertreter der Trump-Regierung

Doch die britische Regierung sah so etwas kommen und ist sichtlich entspannt und unbeeindruckt vom Vorgehen des „Verbündeten“ USA.

„Wir hatten bereits die Art der Bedrohung erwartet, die das neue US-Material zeigt, und haben dies in unsere Planungen einbezogen“

Vertreter der britischen Regierung

Doch nicht nur Großbritannien zeigt der USA die kalte Schulter in Sachen Huawei. Auch Deutschland will sich nicht unter Druck setzen lassen. Doch auch hierzulande ist noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden.

Daher fangen die USA nun an, Entwicklungsländer auf ihre Seite zu ziehen. Günstige Kredite sollen die Länder davon „überzeugen“, nicht auf Huawei zu setzen.

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Jörn Schmidt
Android-Fan seit 2010, Outdoor- & Skandinavien-Fan, Kino-Freak und derzeitiger User eines Honor View 20 mit Android 10
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