Volkswagen ID. Polo und ID. Cross werden teurer: Erste Preiswelle rollt an

seitliche Frontansicht VW ID. Cross
Quelle: Volkswagen AG
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Der Marktstart für den elektrischen Volkswagen ID. Polo und den kompakten SUV-Bruder ID. Cross lief extrem erfolgreich an – für Spätentschlossene hat das allerdings schmerzhafte Folgen. Wer die besseren Ausstattungspakete mit der größeren Batterie bestellen möchte, wartet regulär bereits ein Jahr, während die Lieferzeit für den Einstiegs-Polo stellenweise die Zwei-Jahres-Marke knackt. Jetzt zieht Volkswagen bei den Nachbarn die Notbremse und dreht an der Preisschraube.

Wie das niederländische Fachmagazin AutoWeek berichtet, hebt der Konzern die Preise im Nachbarland ab sofort spürbar an. Wer auf das billigste Modell hofft, zahlt für den ID. Polo Trend mit 116 PS und 37-kWh-Akku ab sofort 25.990 Euro – ein Aufschlag von exakt 1.000 Euro. Dass der VW ID. Polo als Basismodell unter 25.000 Euro gestartet war, gehört damit bei den Nachbarn schon wieder der Vergangenheit an.

Lange Lieferzeiten als Vorwand für künftige Bauteilkosten

Noch deutlicher fällt die Anpassung bei den höheren Ausstattungslinien aus. Sämtliche regulären Varianten des Stromers legen um 1.500 Euro zu, einzig die First-Edition-Modelle bleiben verschont. Wer den VW ID. Polo Trend im Detail-Check bisher für eine vernünftige Wahl hielt, muss beim 135-PS-Modell mit kleiner Batterie nun mindestens 29.490 Euro einkalkulieren, während der Top-Motor mit 211 PS und 52 kWh erst ab 33.490 Euro bereitsteht.

Auch beim SUV-Ableger korrigiert Wolfsburg nach, wenn auch etwas moderater. Während der Basis-Cross mit 116 PS unberührt bei 27.990 Euro verharrt, verteuern sich alle übrigen Varianten um 500 Euro. Damit rücken die beiden Modelle extrem nah zusammen: Der Abstand zwischen dem Basis-Cross und dem normalen Hatchback schrumpft auf schlanke 2.000 Euro.

Warum VW die Preise schon vor der Auslieferung anhebt

Dahinter steckt kein reines Gewinnstreben, sondern knallharte Risikokalkulation. Da neu bestellte Fahrzeuge erst Ende 2027 oder Anfang 2028 auf die Straße rollen, preist Volkswagen drohende Kostensteigerungen wie eine erneut aufflammende Chipkrise oder höhere staatliche Abgaben (bpm) direkt ein. Dass der VW ID. Cross im Konfigurator-Vergleich schon zum Start kein echtes Schnäppchen war, setzt sich damit nahtlos fort.

Auf dem deutschen Markt lässt sich der Preisaufschlag aktuell noch nicht auf den Cent nachprüfen, weil der VW-Konfigurator eine leere Seite wirft. Es braucht allerdings wenig Phantasie, um zu erahnen, dass diese Welle zeitnah zu uns überspringen wird. Wer bestellen will, sollte sich ohnehin nicht starr an die Listenpreise klammern, sondern Rabatte bei Händlern oder Plattformen wie APL ausschöpfen.

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Ein Kommentar

  1. Na so wird das bestimmt nix, tja gut für die chinesischen Mitbewerber. Leider hat der VW-Konzern noch immer nicht dazugelernt, ich hoffe potentielle Kunden werden sich bei der Konkurrenz umschauen, die haben auch gute Produkte und bei einem wesentlich besseren Preis-Leistungsverhältnis! So wird der Untergang der deutschen Automobilindustrie schneller voran gehen.

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