Warum das Galaxy S23 Ultra auch 2025 noch überzeugt – trotz fehlender AOD-Wallpaper-Funktion

Samsungs Premium-Smartphones haben in den letzten Jahren deutlich an Langlebigkeit gewonnen. Dank besserer Softwarepflege, optimierter Systemleistung und solider Verarbeitung bleiben Modelle wie das Galaxy S23 Ultra auch nach mehreren Jahren konkurrenzfähig. Wer also kein brandneues Gerät besitzt, muss sich in der Regel weder um Performance noch um Sicherheitsupdates sorgen.
Dennoch bringen neue Galaxy-Generationen regelmäßig Funktionen mit, die ältere Modelle nicht mehr erhalten können – und zwar nicht aus Willkür, sondern aus technischen Gründen. Ein aktuelles Beispiel dafür ist das sogenannte Always-on-Display-Wallpaper, das exklusiv den Geräten ab der Galaxy S24-Serie vorbehalten bleibt.
Diese Funktion mag auf den ersten Blick unscheinbar wirken. Sie blendet auf dem Sperrbildschirm ein gedimmtes Hintergrundbild hinter Uhrzeit und Benachrichtigungen ein. Doch wer sie einmal genutzt hat, gewöhnt sich schnell daran. Das dezente Design schafft eine angenehme visuelle Kontinuität und macht das Gerät persönlicher. Sobald man wieder auf ein älteres Modell umsteigt, fällt das Fehlen dieses Effekts deutlich auf.
Für Nutzer des Galaxy S23 Ultra, S23+ oder S23 bleibt das Feature allerdings unerreichbar. Die Displays dieser Generation besitzen kein LTPO-Panel mit den nötigen technischen Voraussetzungen für eine vollständig dynamische Always-on-Darstellung. Selbst künftige Softwareupdates können diese Einschränkung nicht umgehen.
Ob sich deshalb ein Umstieg auf ein neueres Ultra-Modell lohnt, ist jedoch fraglich. Die Antwort lautet meist: nein. Auch 2025 bietet das Galaxy S23 Ultra eine hervorragende Leistung, starke Kameraqualität und eine flüssige Benutzeroberfläche. Das Fehlen des Always-on-Wallpapers wirkt sich kaum auf den Alltag aus – insbesondere dann, wenn man ohnehin die klassische Always-on-Anzeige nicht nutzt.
Wer dennoch über ein Upgrade nachdenkt, sollte eher auf andere Verbesserungen achten. Neue Modelle bieten beispielsweise hellere Displays, eine verbesserte Lesbarkeit im Sonnenlicht und ein robusteres Corning-Gorilla-Armor-Glas, das störende Reflexionen reduziert. Diese Punkte machen sich im Alltag deutlich stärker bemerkbar als ein fehlendes Wallpaper im Standby-Modus.
Wer also mit der Lesbarkeit seines S23 Ultra-Bildschirms unzufrieden ist oder ein robusteres Gehäuse sucht, kann den Wechsel auf das Galaxy S26 Ultra im kommenden Jahr ins Auge fassen. Das Always-on-Wallpaper wäre dabei ein netter Zusatz – aber kein zwingender Grund, den Schritt jetzt schon zu gehen.
Verpasse keine News, folge mir auf WhatsApp oder Google News
Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!
