Wegen Speicherkrise keine Ultra-Modelle mehr: Stirbt die Luxus-Klasse der Smartphones?

Oppo Find X9 Ultra global Teaser
Quelle: Oppo
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Die Smartphone-Welt steht vor einem radikalen Umbruch, der besonders die prestigeträchtigen Ultra-Modelle aus China hart trifft. Laut aktuellen Berichten aus Fernost überlegen Hersteller wie Oppo oder Xiaomi ernsthaft, ihre geplanten Flaggschiffe einzustampfen. Der Grund dafür ist so simpel wie schmerzhaft: Eine globale Speicherkrise treibt die Produktionskosten in Regionen, die sich kaum noch an Kunden vermitteln lassen.

Bisher definierten sich diese Geräte fast ausschließlich über ihre extremen Kamerasysteme, bei denen keine Abstriche möglich sind, ohne das „Ultra“-Label zu gefährden. Gleichzeitig erzwingt die Marktsituation bei Arbeitsspeicher und Flash-Modulen so hohe Preise, dass die Geräte schlicht unrentabel werden. Wer soll ein chinesisches Smartphone kaufen, wenn der Preis plötzlich deutlich über dem Niveau von Apple oder Samsung liegt?

Ich finde diese Entwicklung sogar gesund, da viele Ultra-Modelle zuletzt ohnehin nur noch als überzüchtete Machbarkeitsstudien ohne echten Mehrwert für den Alltag dienten. Statt die Preise ins Unermessliche zu treiben, könnten die Marken ihre Flaggschiffe nun wieder als ausgewogene Allrounder platzieren. Das würde zwar die Grenze zur Pro-Serie verwischen, aber immerhin für realistische Preisschilder sorgen.

Bekannte Insider wie Ice Universe erwarten daher für 2026 eine deutliche Marktbereinigung. Viele Marken werden ihre Top-Modelle entweder komplett streichen oder technisch deutlich abspecken. Die Ära der Prestigeobjekte, die nur für die Galerie gebaut wurden, scheint angesichts knapper Ressourcen und explodierender Bauteilkosten erst einmal vorbei zu sein.


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Ein Kommentar

  1. Eine solche Aussage klingt für mich eher nach Marketing und dem Motto:
    „Kauft jetzt, das nächste Modell könnte weniger Arbeitsspeicher haben.“
    🤦
    Die Preise und die Nachfragen für Ram’s gehen bereits seit Wochen zurück.

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