Xiaomi 17 Max vorgestellt: Riesen-Akku bricht Rekorde, aber der Preis schmerzt

Xiaomi 17 Max
Quelle: Xiaomi
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Xiaomi stopft einen riesigen 8.000-mAh-Akku in sein neues Smartphone Xiaomi 17 Max. Das Telefon debütierte gerade in China als fünfter Ableger der aktuellen Flaggschiff-Reihe. Der gigantische Energiespeicher übertrifft alle Schwestermodelle der Serie deutlich und verspricht extreme Laufzeiten im Alltag.

Bisher bedeuteten solche Akkugrößen dicke Outdoor-Knochen. Xiaomi presst die Kapazität in ein Gehäuse mit 8,2 Millimetern Bauhöhe. Das Gewicht fällt mit 225 Gramm spürbar aus, bleibt für diese Akkugröße im normalen Rahmen.

Snapdragon-Power und Leica-Kamera mit 200 Megapixeln

Unter der Haube arbeitet der Snapdragon 8 Elite Gen 5 Prozessor mit acht Kernen. Der Chip läuft im 3-Nanometer-Verfahren und taktet mit bis zu 4,6 GHz. Käufer wählen zwischen Varianten mit 12 GB oder 16 GB LPDDR5x Arbeitsspeicher.

Das Kamerasystem entstand in Kooperation mit Leica. Auf der Rückseite sitzen drei Linsen für unterschiedliche Fotoszenarien.

  • Hauptkamera: 200 Megapixel Sensor (Samsung HP9) mit optischer Stabilisierung
  • Tele-Kamera: 50 Megapixel Periskop-Objektiv mit dreifacher optischer Vergrößerung
  • Ultrawitwinkel: 50 Megapixel Linse für weite Bildausschnitte

An der Front verbaut der Hersteller eine Knipse für Selfies mit 32 Megapixeln. Das Display misst stolze 6,9 Zoll und basiert auf AMOLED-Technik. Der Bildschirm leuchtet extrem hell mit maximal 3.500 Nits Spitzenhelligkeit.

Die Software basiert auf Android 16 mit Xiaomis eigener Oberfläche HyperOS 3. Das Gehäuse besitzt eine IP68-Zertifizierung gegen Wasser und Staub. Ein Ultraschall-Fingerabdrucksensor sitzt direkt unter dem Displayglas für die biometrische Entsperrung. Geladen wird der gigantische Akku per Kabel mit flotten 100 Watt.

China-Preise sind hoch, Europa-Start bleibt unklar

Das Gerät kostet in China umgerechnet mindestens 615 Euro für das Modell mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher. Die absolute Topversion mit 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB Datendepot wandert für umgerechnet rund 745 Euro über den Tresen. Der offizielle Verkauf startet im Heimatmarkt am 25. Mai.

Ein deutscher Verkaufsstart steht aktuell komplett in den Sternen. Errechnet man die üblichen Importaufschläge, Steuern und Logistikkosten für Europa, dürfte das Handy hierzulande die 1.000-Euro-Marke spielend reißen. Ob Kunden bereit sind, so viel Geld für ein Xiaomi-Gerät zu bezahlen, bleibt fraglich. Samsung und Apple bieten in dieser Preisliga das etabliertere Gesamtpaket.

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