Xiaomi 18 Fold mit Xring O3 und Monster-Tablet erscheinen am 7. September

Das wurde aber auch Zeit: Am 7. September um 19 Uhr Ortszeit rollt Xiaomi in China den roten Teppich aus und zeigt gleich zwei neue Schwergewichte. Mit dem Xiaomi 18 Fold bringt der Hersteller sein erstes Inward-Foldable im breiten Format, während das Xiaomi Pad 9 Pro Max die Tablet-Konkurrenz ins Schwitzen bringen soll. Der eigentliche Kracher steckt bei beiden Geräten aber tief unter der Haube.
Xiaomi verbaut in beiden Modellen erstmals seinen nagelneuen Flaggschiff-Prozessor Xring O3. Anstatt eingekaufte Ware von der Stange zu nutzen, setzt der Hersteller auf eigenentwickeltes Silizium im 3nm-Verfahren. Das Rechenwerk setzt radikal auf ein All-Large-Core-Design mit 10 großen CPU-Kernen – aufgeteilt in sechs Super-Kerne und vier große Leistungskerne mit einer maximalen Taktrate von 4,35 GHz.
Grafik-Sprung und Speicher-Premiere aus China
Ob man diese schiere Kern-Power im mobilen Alltag wirklich komplett ausreizt? Viel spannender ist das Effizienz-Versprechen bei der Grafik. Die verbaute G2-Ultra NX GPU legt mit ihren 16 Kernen laut Hersteller um satte 85 Prozent bei der Grafikleistung zu. Gleichzeitig soll der Stromverbrauch im Vergleich zum Vorgänger um 64 Prozent sinken. Wenn sich diese Werte in echten Spielen bestätigen, wäre das ein gewaltiger Schritt nach vorn.
Im Xiaomi 18 Fold koppelt der Hersteller den neuen Chip direkt mit LPDDR6-Arbeitsspeicher von ChangXin Memory Technologies. Das Foldable setzt damit als erstes Smartphone überhaupt auf zwei zentral entwickelte Kernkomponenten aus China. Wir sehen hier nichts weniger als den Versuch, sich Schritt für Schritt von westlicher Chip-Technologie zu emanzipieren.
Monster-Tablet pulverisiert Benchmarks und lädt mit 120 Watt
Auch das Xiaomi Pad 9 Pro Max nutzt den neuen Prozessor und lässt in ersten Leistungstests bereits die Muskelschrumpfen. Unter der Modellnummer M367FC spuckt Geekbench beeindruckende 3.710 Punkte im Single-Core und 14.319 Punkte im Multi-Core aus. Das Tablet richtet sich damit ohne Umwege an leistungshungrige Aufgaben wie Videoschnitt, digitales Zeichnen und exzessives Multitasking.
Damit dem riesigen Display bei solchen Rechenorgien nicht nach kurzer Zeit der Saft ausgeht, verbaut Xiaomi einen Akku mit über 10.000 mAh Fassungsvermögen. Betankt wird der XL-Energiespeicher kabelgebunden mit 120 Watt. Wenn jetzt noch die Thermik unter Dauerlast mitspielt und die Preise nicht völlig daneben liegen, könnte Xiaomi hier ein verdammt starkes Paket schnüren.
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