Xiaomi beendet Updates für sechs Modelle – was Nutzer jetzt wissen sollten

Xiaomi 11T und Xiaomi 11T Pro
Quelle: Xiaomi
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Im September 2025 läuft für mehrere beliebte Xiaomi-Smartphones der Software-Support endgültig aus. Betroffen sind sowohl Mittelklasse-Geräte als auch Einsteigermodelle – darunter das Xiaomi 11T, das Poco M5 sowie die Modelle Redmi A1 und A1+.

Konkret verlieren sechs Smartphones ab diesem Monat die Versorgung mit neuen Android-Versionen und Sicherheitsupdates. Zwar bleiben die Geräte weiterhin voll funktionsfähig, allerdings steigt das Risiko durch ungepatchte Sicherheitslücken deutlich an.

Zu den Modellen zählen das Xiaomi 11T, 11T Pro und 11 Lite 5G NE, die 2021 erschienen. Sie erhielten wie versprochen drei große Android-Upgrades sowie vier Jahre lang Sicherheits-Patches. Heute laufen sie auf Android 14, wobei das 11 Lite 5G NE sogar schon HyperOS 2 nutzt. Am 23. September 2025 endet jedoch der offizielle Support.

Auch zwei günstige Modelle aus dem Jahr 2022 – Redmi A1 und Redmi A1+ – erreichen das Ende ihres Software-Lebenszyklus. Diese Geräte starteten mit Android 12 und MIUI 12, erhielten noch ein Update auf MIUI 13, blieben aber dauerhaft auf Android 12 hängen. Ab dem 23. September 2025 gibt es für sie keine Sicherheitspatches mehr.

Ebenfalls betroffen ist das Poco M5, das ebenfalls 2022 vorgestellt wurde. Dieses Modell konnte noch Android 13 und 14 nutzen, doch nach nur drei Jahren stellt Xiaomi auch hier den Support ein – Stichtag ist der 6. September 2025.

Für Nutzer bedeutet das: Die Smartphones lassen sich weiterhin zum Telefonieren, Fotografieren und für alltägliche Apps verwenden. Wer jedoch Banking-Anwendungen oder sensible Daten nutzt, sollte sich bewusst machen, dass das Risiko von Angriffen ohne aktuelle Sicherheitspatches steigt. Erst kürzlich musste Google eine schwerwiegende Schwachstelle in Android schließen – Besitzer nicht mehr unterstützter Geräte bleiben hier außen vor.

Positiv ist, dass Xiaomi seine Update-Strategie bei neueren Modellen verbessert hat. Manche Geräte erhalten inzwischen bis zu sechs Jahre lang Android- und Sicherheitsupdates. Wer also langfristige Sicherheit und aktuelle Features wünscht, sollte den Umstieg auf ein neueres Modell in Betracht ziehen.

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Ein Kommentar

  1. Ja das ist ganz klar eine verwerfliche Marktstrategie!
    Meine Frau und ich haben einen XiaoMi 12T und zwei XiaoMi PAD 5. Updates werden angegeben, aber bei deren Auswahl stürzt das Herunterladen ab. Verständlich wäre, dass für ältere Modelle keine Updates mehr entwickelt würden. Das ist aber nicht so: offizielle Updates gibt es weiterhin viele und man kann sie alle als Recovery ROM herunterladen. Wenn man diese (egal welche) dann über den gut versteckten aber aktivierbaren Menüpunkt „Auswahl des Updates“ installieren will, erhält man eine Meldung, dass das Update gültig ist, jedoch nicht installiert werden kann. Die Geräte werden also allein aufgrund ihres Alters für Updates gesperrt, nicht etwa weil es keine Updates mehr gäbe. Nur wenn das breit bekannt wird, könnte XiaoMi vielleicht seine Strategie ändern…

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