Xiaomi Watch S5 startet: Schickes Stahlgehäuse gegen die klobige Konkurrenz

Xiaomi bringt die neue Watch S5 offiziell in den Handel und greift die etablierte Konkurrenz in der Mittelklasse an. Das Wearable setzt auf ein edles Gewand aus rostfreiem Stahl und verzichtet komplett auf den typischen Plastik-Look günstigerer Tracker. Für Preise ab knapp 180 Euro liefert der Hersteller ein Datenblatt ab, das vor allem Outdoor-Fans und Vielnutzer ansprechen soll.
Brutales Display und drei Wochen ohne Steckdose
Das runde AMOLED-Panel misst 1,48 Zoll und ballert eine Spitzenhelligkeit von 2.500 Nits raus. Damit bleibt die Anzeige selbst beim direkten Blick in die pralle Mittagssonne knackig scharf lesbar. Unter der Haube sitzt ein üppiger Akku mit 815 Milliamperestunden Kapazität, der laut Datenblatt im Alltag bis zu 21 Tage am Stück durchhält.
- Gehäuse: 46 Millimeter Durchmesser, Edelstahl-Rahmen, wechselbare Lünetten
- Display: 480 x 480 Pixel, schmale Ränder für mehr Bildfläche
- Ausdauer: 815-mAh-Akku für maximale Laufzeit abseits des Ladegeräts
Navigation ohne GPS-Abriss dank Dual-Band
Für Sportler verbaut Xiaomi ein modernes Dual-Band-System, das fünf Satelliten-Netzwerke gleichzeitig anzapft. Das sorgt für eine extrem präzise Routenaufzeichnung, selbst wenn man zwischen hohen Häuserschluchten oder im dichten Wald unterwegs ist. Auf dem internen Speicher lassen sich Offline-Karten ablegen, die den Nutzer bei Abweichungen aktiv warnen.
An Bord läuft das neue Betriebssystem HyperOS 3, das eine tiefe Integration in das Xiaomi-Heimnetzwerk erlaubt. Die Sensorik auf der Rückseite wurde überarbeitet und nutzt nun eine Kombination aus vier LEDs und vier Fotodioden. Das soll die Messung von Puls und Blutsauerstoff spürbar exakter machen.
Das kosten die verschiedenen Modelle
- Xiaomi Watch S5 Black / Silver: 179,99 Euro (mit robustem Fluorkautschuk-Armband)
- Xiaomi Watch S5 Jungle Green / Ceramic Blue: 199,99 Euro (mit Leder- oder gewebtem Nylonband)
Xiaomi positioniert die Watch S5 clever als schicke Business-Alternative zu klobigen Outdoor-Kloppern wie der Amazfit T-Rex. Doch der Teufel steckt im Detail: Trotz HyperOS 3 fehlt der Uhr ein echtes, offenes App-Ökosystem, wie es Samsung mit WearOS oder Apple mit watchOS bieten. Wer also darauf speichert, WhatsApp-Nachrichten direkt auf der Uhr vollumfänglich zu beantworten oder Drittanbieter-Apps zu installieren, schaut hier in die Röhre. Die Watch S5 ist letztlich ein extrem aufgebohrter, wunderschöner Fitness-Tracker im Uhren-Gewand – nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.
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