Mogelpackung per Tweet: Warum sich Nothing beim Phone (4a) Pro verzockt

Nothing fängt sich im Netz gerade heftige Prügel für ein Werbevideo ein. Der Hersteller preist das Phone (4a) Pro mit einem „140x Zoom“ an. Auf X hagelt es dafür Spott von der Smartphone-Community.
Der Grund für den Shitstorm liegt auf der Hand. Die Zahl entspringt reinem Wunschdenken der Marketing-Abteilung. In der Praxis liefert das Gerät nur einen digitalen Bildausschnitt. Eine Software rechnet die magere Ausbeute künstlich hoch.
Am Ende bleibt auf dem Bildschirm nur verwaschener Matsch übrig. Für Schnappschüsse taugt diese Funktion im Alltag überhaupt nicht.
Die harten Fakten der Kamera-Technik
- Nothing Phone (4a) Pro: Bietet lediglich ein 3,5-fach optisches Teleobjektiv.
- Oppo Find X9 Ultra: Nutzt ein echtes Periskop mit 10-facher optischer Vergrößerung.
- Die Realität: Beide Geräte besitzen exakt die gleiche Sensorgröße.
Der Rückschritt in alte Megapixel-Zeiten
Der Vergleich mit echten Flaggschiffen entlarvt die Mogelpackung sofort. Oppo verbaut im Find X9 Ultra eine teure Dual-Periskop-Kamera. Damit knipst man entfernte Straßenschilder auch ohne Qualitätsverlust scharf.
Nothing verbaut dagegen günstige Standard-Kost. Aus der dreieinhalbfachen Optik lässt sich physikalisch kein Wunder herbeizaubern. Der Konzern schadet damit seinem eigenen Ruf als coole Design-Marke.
Eigentlich hat das Phone (4a) Pro solche billigen Tricks gar nicht nötig. Große Zahlen auf Kartons zu drucken lockt heute keinen informierten Käufer mehr hinter dem Ofen hervor.
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Richtig !
Außerdem mogelt Nothing bei den Werbebildern. Die wurden teilweise gar nicht mit dem Smartphone fotographiert.