Xiaomi YU7 GT: Neuer Elektro-SUV startet mit Rekord-Genen und 1.003 PS

Xiaomi bringt seinen neuen Elektro-SUV YU7 auf den Markt. Das Spitzenmodell YU7 GT stand gerade erst als Rekordhalter auf der Nürburgring-Nordschleife. Jetzt rollt der Wagen zusammen mit einer schwächeren Standard-Version offiziell in China zu den Händlern.
Die Preise starten umgerechnet bei rund 29.600 Euro für die Basisversion. Für das Topmodell GT verlangt Xiaomi knapp 49.400 Euro.
Nürburgring-Technik für die Straße
Der YU7 GT nutzt zwei Elektromotoren mit zusammen 1.003 PS. Die Motoren drehen mit bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute. Das reicht für einen Sprint von Null auf Hundert in 2,92 Sekunden. Bei 300 km/h riegelt das System elektronisch ab.
Das Basismodell braucht für den Standardsprint 5.9 Sekunden und schafft 220 km/h. Xiaomi verbaut im GT Carbon-Keramik-Bremsen von Akebono und ein elektronisches Sperrdifferenzial. Die Basis setzt stattdessen auf eine Zweikammer-Luftfederung und einen Modus gegen Reiseübelkeit.
- Xiaomi YU7 Standard: 752-Volt-Plattform, 73 kWh LFP-Akku, 643 Kilometer CLTC-Reichweite.
- Xiaomi YU7 GT: 897-Volt-Plattform, 101,7 kWh NMC-Akku, 705 Kilometer CLTC-Reichweite.
Volle Hütte bei der Software
Beim autonomen Fahren überlässt der Smartphone-Riese nichts dem Zufall. Zwei Nvidia Drive Thor Chips verarbeiten die Daten der Sensoren. Xiaomi verbaut neben Lidar-Sensoren auch ein 4D-Millimeterwellen-Radar für die Navigation in der Stadt.
Im Innenraum gibt es beim GT Alcantara und Sitze mit aktiven Seitenwangen für schnelle Kurven. Der Kofferraum schluckt bei umgeklappter Rückbank bis zu 1.740 Liter Gepäck.
Das dicke Problem mit den China-Reichweiten
Die Reichweiten von 643 und 705 Kilometern klingen auf dem Papier fantastisch. Das Problem ist der chinesische CLTC-Messzyklus. Diese Tests finden primär bei utopisch niedrigen Geschwindigkeiten im Stadtverkehr statt. Auf einer deutschen Autobahn schrumpfen diese Werte erfahrungsgemäß um gut ein Drittel zusammen. Ein 73 kWh kleiner Akku in einem schweren SUV-Dickschiff wie dem YU7 Standard verliert bei Tempo 130 im Winter extrem schnell an Saft. Für Langstrecken-Fahrer ist das Basismodell ungeeignet.
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