Škoda Epiq: Der Volksstromer aus Tschechien

Skoda Epiq
Quelle: Skoda
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Škoda bringt das neue Kompakt-SUV Epiq ab sofort in den Bestellungsstart. Die Tschechen rollen den Stromer gestaffelt in den Markt. Ab Mai 2026 lässt sich zunächst ausschließlich das teurere Spitzenmodell konfigurieren.

Das Topmodell hört auf den Namen Epiq 55. Škoda verbaut hier eine NMC-Batterie mit 51,7 kWh Kapazität. Günstigere Versionen mit LFP-Akkus folgen erst im November 2026.

Drei Leistungsstufen und bekannte VW-Technik

Die Basis bildet die MEB+-Plattform aus dem Volkswagen-Konzern. Der Epiq teilt sich die Basis mit dem kommenden VW ID. Polo. Alle Modelle laufen im spanischen Pamplona vom Band.

  • Epiq 35: 85 kW (116 PS), 37-kWh-Akku, ab November bestellbar.
  • Epiq 40: 99 kW (135 PS), 37-kWh-Akku, ab November bestellbar.
  • Epiq 55: 155 kW (211 PS), 51,7-kWh-Akku, ab sofort bestellbar.

Die Reichweiten liegen laut WLTP-Messung zwischen 315 und 430 Kilometern. Der ADAC bescheinigt dem Stahlfederfahrwerk in ersten Tests einen sehr unaufgeregten Fahrkomfort. Der Kofferraum fasst bei umgeklappter Rückbank bis zu 1.344 Liter.

Schnelles Laden bleibt eine Frage des Geldes

Im Cockpit setzt Škoda weiterhin auf den Touchscreen-Slider für die Lautstärke. Das System bietet beim Wischen kein spürbares Feedback. Feine Einstellungen der Lautstärke geraten im Alltag fummelig.

Der eigentliche Haken liegt beim Laden der günstigen Versionen. Das Topmodell zieht Strom mit bis zu 133 kW. Der Akku füllt sich in 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Die Basisversion Epiq 35 nippt dagegen mit mageren 50 kW an der Ladesäule.

Die künstliche Drosselung der Basis auf 50 kW Ladeleistung ist im Jahr 2026 ein echter Anachronismus. Renault zeigt beim neuen R5, wie billig und modern gleichzeitig geht. Wer mit dem Einstiegs-Epiq auf die Autobahn fährt, steht an der Ladesäule im Regen. Škoda kopiert hier die alte Taktik der Verbrenner-Ära. Der günstige Einstiegspreis im Prospekt wird durch harte Alltags-Einschränkungen erkauft.

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