Apple bricht eisernes Gesetz: RAM-Krise erzwingt sofortige Preisschocks bei Mac, iPad und Vision Pro

Nahaufnahme eines hochwertigen Aluminium-Laptops mit einem rot leuchtenden Preisschild, das über den Bildschirm gelegt ist; im Hintergrund verstreute Mikrochips und RAM-Module
Quelle: KI-generiert mit Nano Banana 2 von Google Gemini
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Apple erhöht ab heute die Preise für bestehende Macs, iPads, HomePods und das Vision Pro. Die Aufschläge betragen in vielen Fällen mehrere Hundert Dollar. Der Konzern bricht damit unangekündigt ein ehernes Gesetz der eigenen Preispolitik. Bestandshardware kostet in den Apple Stores normalerweise bis zum Erscheinen des Nachfolgers exakt denselben Preis.

Die globale Speicherknappheit diktiert nun die Konditionen im Silicon Valley. Apple absorbiert Preisschwankungen in der Halbleiter-Supply-Chain für gewöhnlich durch gigantische Abnahmemengen. Dieser mächtige finanzielle Schutzwall ist folglich kollabiert.

RAMageddon: Die Opfer der Halbleiter-Krise

  • MacBook Neo steigt auf 699$. 100 Dollar Aufschlag. Bitter für Einstiegskäufer.
  • Google Pixel 10A stagniert technisch. Eingefrorener Preis. Hardware auf Vorjahresniveau.
  • Samsung Galaxy S26 kürzt Speicherkapazität. Höhere Preise für weniger Platz. Versteckte Inflation.
  • Konsolen-Preise klettern branchenweit rasant. PlayStation, Xbox, Switch und Steam Deck. Alle wurden teurer.

Die DRAM-Wafer-Produktion kommt der extremen Nachfrage nach hochdichten Speicherbausteinen schlicht nicht hinterher. Schlechte Yield-Raten in den asiatischen Fabs verknappen parallel das Angebot an NAND-Flash-Speicher. Die Hardware-Hersteller zahlen deshalb schmerzhafte Aufschläge beim Einkauf.

Langfristige R&D-Zyklen kollidieren dabei brutal mit der Marktrealität. Samsung wirft das Galaxy Z Trifold zu astronomischen Preisen in einen ausgetrockneten Markt. Valve platziert seine neue Steam Machine preislich beim exakten Doppelten einer PS5. Im Herbst 2026 bereitet Apple gerüchteweise zeitgleich das teuerste iPhone aller Zeiten als Falt-Version vor. Große, teure Hardware mit fragwürdigem Preis-Leistungs-Verhältnis trifft auf eine handfeste Halbleiter-Krise.

Das iPhone-Lineup entkommt der aktuellen Preisanpassung vorerst. Die kommende iPhone-18-Serie wird diesen Schutzschirm in wenigen Monaten kaum behalten. Apple stolpert somit direkt aus dem jüngsten KI-Debakel in den nächsten strukturellen Engpass.


Quelle: The Verge

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